Nginx rewrite multiple Konditionen – www nach nicht www und http nach https

NGINX ist ein sehr performanter Webserver, kann jedem nur empfehlen diesen als Alternative zu Apache aus zu testen.

Heute möchte ich kurz zeigen, wie man im {server} Teil der Konfiguration eine Umleitung einrichten kann, welche folgende Bedingungen erfüllt:

  1. Umschreiben des Domain Namens von www.domain.de nach domain.de
  2. Umleitung von http nach https

In Realität lassen sich mit dieser Umleitung auch weitere Bedingungen abdecken, zum Beispiel auf einen komplett anderen Domainnamen zu leiten.

Hier kommt nun die Anpassung der Konfig:

server {
server_name domain.de www.domain.de
set $wanted_domain_name domain.de;
if ($http_host != $wanted_domain_name) {
 rewrite ^(.*)$ https://$wanted_domain_name$1;
}
}

Was passiert ist, dass alles, was nicht dem wanted_domain_name entspricht, eben in diesen umgeschrieben wird – simples!

Wenn auch noch die wanted_domain immer per https ausgeliefert werden soll, dann muss auch für diese noch ein Rewrite eingerichtet werden, ebenfalls im Serverblock:

# HTTPS umleitung
if ($scheme != "https") {
 rewrite ^ https://$host$uri permanent;
}
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Amazon bereitet sich auf Zombie Apokalypse vor!

Offenbar bereitet man sich bei Amazon Web Services auf eine Zombie Apokalypse vor – anders kann ich mir die Folgende Passage – aus Punkt 57.10 – aus den am 08.02.2016 veröffentlichten ToS (Nutzungsbedigungen)  nicht erklären:

However, this restriction will not apply in the event of the occurrence (certified by the United States Centers for Disease Control or successor body) of a widespread viral infection transmitted via bites or contact with bodily fluids that causes human corpses to reanimate and seek to consume living human flesh, blood, brain or nerve tissue and is likely to result in the fall of organized civilization.

Auf Gut Deutsch gilt die Einschränkung dann nicht, falls eine weit verbreitete Virusinfektion auftritt, welche durch Bisse oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen wird, und welche dazu führt, dass menschliche Leichen wieder belebt werden und versuchen menschliches Fleisch, Blut, Gehirn oder Nervengewebe zu konsumieren, was wahrscheinlich zum Untergang der gesamten Zivilisation führt.

Gut zu wissen!

Amazon ToS

Wichtig: Gegebenenfalls auf die Englische Version umschalten – die Deutschen Nutzungsbedingungen sind noch nicht angepasst :)

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Willkommen im Underground

Das schleicht ich gerade so auf den Amazon.de Seiten herum – wollte mich mal nach neuen Apps umsehen – und wurde dann im Unterground willkommen geheißen.

Amazon Underground

Ich sehe das zum ersten Mal – heißt aber nicht, dass das neu ist :)

Offenbar werden hier die gratis Apps angeboten, welche auch über die Amazon.de Webseite angeboten werden.

Wer gerne mal was neues für Lau testet – der sollte auf seinem Android diese Webseite aufrufen, und sich über die gratis Angebote freuen.

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Chrome Upate 44.0.2403.89 fixt mehrere schwere Sicherheitslücken

Gerade erschienen ist ein Update für den beliebten Internet Browser Google Chrome (also zumindest bei mir ist der recht beliebt, habe gehört, dass es Kritiker geben soll :) )

Das Update auf Version 44.0.2403.89 schließt mehrere Sicherheitslücken (Siehe Changelog), welche es Angreifern, unter anderem, ermöglich(t)en beliebige Befehle auf dem Zielsystem auszuführen, Dateien zu manipulieren und Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen – nicht gut für deinen Rechner!

Ich rate jedem dringend das automatische Update in Chrome zu nutzen um auf die aktuelle Version zu kommen.

Dafür erhaltet ihr auch ein neues animiertes Update Symbol :)

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Debian 8 – Jessie – auf XenServer 6.5 installieren

Hier eine kleine Anleitung wie ihr die aktuelle Debian Version 8 – Jessie – auf eurem XenServer 6.5 installiert.

1. Installationsmedium besorgen

Zunächst besorgt ihr euch die 64 bit Version des Netinstallers von Debian (Link) und legt diese so ab, dass ihr sie zur Installation in Xen zur Verfügung habt (z.B. in einer CIFS ISO Library). Altertiv brenn ihr die ISO auf CD und legt sie auf dem XenServer Host in das Laufwerk.

2. Installation der VM über XenCenter

Nun startet ihr XenCenter und wählt den gewünschten Host oder Pool zur Installation aus und klickt auf New VM um den Installationswizard zu starten.

Als Template wählt ihr hier Debian Wheezy 7.0 (64-bit) aus, dieses Template arbeitet auch hervorragend mit der Jessie Installation.

Debian Installation

Nach dem klicken auf Next gebt ihr dem Kind einen Namen und wenn erforderlich eine Beschreibung

Installation Debian

im folgenden Dialog wählt ihr dann den Speicherort des ISO aus – alternativ das DVD Laufwerk im Host. Die Parameter unter Advanced OS boot parameters braucht ihr nicht an zu passen.

debian Installation

Ihr wählt nun den Host Server aus – oder lasst diesen automatisch vergeben. Dann bestimmt ihr wieviel CPU Kerne und Arbeitsspeicher die VM verwenden soll und gebt an, wie viel Storage Platz zur Verfügung stehen.
Im Networking weist ihr der VM ein oder mehrere Netzwerk Adapter zu.

Hiermit ist die Einrichtung der VM abgeschlossen und die VM taucht nach kurzer Zeit im XenCenter auf. Hier wechselt ihr dann in die Consolen Ansicht der VM.

3. Installation von Debian Jessie

Die Installation von Debian startet nun, und ihr müsst einige Frage beantworten zur Installationsart, Partitionierung der Disk, Hostname, Administratoren Benutzername und Passwort, Normaler Benutzername und Passwort und einige weitere Variablen angeben.

Zum Abschluss wird die VM automatisch gebootet und euer System steht zur Verfügung.

Es müssen jetzt noch die Xentools installiert werden, dazu mounted ihr im XenCetner die xs-tools.iso an eure VM und gebt dann in der Shell ein:

mkdir /mnt/cdrom
mount /dev/cdrom /mnt/cdrom
/mnt/cdrom/Linux/install.sh

Den Systemneustart könnt ihr hier überspringen, da ihr jetzt noch in der VM die Netzwerkumgebung einrichten müsst, falls ihr keinen DHCP Server benutzt.

Dazu passt ihr die Einstellungen in der Konfigurationsdatei /etc/network/interfaces an:

nano /etc/network/interfaces

Hier müsst ihr die Zeile mit iface eth0 inet dhcp entsprechend eurer gewünschten IP Adresse anpassen, hier ein Beispiel wie die Datei dann aussehen sollte:

# The primary network interface
auto eth0
allow-hotplug eth0
iface eth0 inet static
   address 192.168.178.100
   netmask 255.255.255.0
   gateway 192.168.178.1

Zusätzlich müsst ihre noch die Nameserver eintragen bzw. überprüfen, ob schon welche eingestellt sind.
Hier könnt ihr dann eure üblichen DNS Server eintragen – z.B. die von eurem Provider – oder ihr nehmt die von Google

nano /etc/resolv.conf

mit dem Inhalt

nameserver 8.8.8.8
nameserver 8.8.4.4

Damit die Anpassungen übernommen werden, das Netzwerk zur Verfügung steht – und die Xentools ihren Dienst verrichten, müsst ihr jetzt noch das System neu starten.

Damit seid ihr fertig!

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