Chrome Upate 44.0.2403.89 fixt mehrere schwere Sicherheitslücken

Gerade erschienen ist ein Update für den beliebten Internet Browser Google Chrome (also zumindest bei mir ist der recht beliebt, habe gehört, dass es Kritiker geben soll :) )

Das Update auf Version 44.0.2403.89 schließt mehrere Sicherheitslücken (Siehe Changelog), welche es Angreifern, unter anderem, ermöglich(t)en beliebige Befehle auf dem Zielsystem auszuführen, Dateien zu manipulieren und Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen – nicht gut für deinen Rechner!

Ich rate jedem dringend das automatische Update in Chrome zu nutzen um auf die aktuelle Version zu kommen.

Dafür erhaltet ihr auch ein neues animiertes Update Symbol :)

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Microsoft Edge schneidet olle Zöpfe ab

Hut ab, der Internet Explorer erhält nicht nur einen neuen Name ‚Edge‘ sowie ein neues Logo, sondern Microsoft scheint mit der großen Schere dran gegangen zu sein und schneidet einige olle Zöpfe mit dem neuen Browser ab.

Es wird kein ActiveX und kein VBScript mehr geben….

Saying goodbye to ActiveX, VBScript, attachEvent

.. und weitere Technologien fliegen direkt mit raus.

Insgesamt werden über 220 Tausend Code Zeilen entfernt und über 300 Tausend neue hinzu kommen.

edge code
Foto: Microsoft

Insgesamt fällt eine ganze Menge Rückwärtskompatibilität mit alten Internet Explorer Funktionen weg, proprietäre Microsoft CSS Eigenschaften werden nur noch zu einem Bruchteil verstanden.

Bin mal gespannt, wie sich Edge im Vergleich zu den anderen Browsern schlagen wird, könnte ja eine spannende Sache werden!

Wer testen möchte kann das (unter anderem) mit Azure RemoteApp und einem live.com Account machen, dazu besucht ihr die modern.ie Seite und meldet euch dort an. Ihr installiert die Azure RemoteApp (im Prinzip ein Remote Desktop) und könnte dann euren Edge Test starten. Allerdings scheint, entgegen dem Microsoft Blog, dort derzeit noch kein Edge installiert zu sein, wird sich wohl in Kürze ändern.

VIA

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GMX – sehr freche Aktion gegen Ad-Blocker

Wenn man die Webseite von GMX (mit Chrome) besucht, dann wird oben eine Warnung im typischen Chrome Design eingeblendet:

GMX: Die Sicherheit der Seite wird durch ein Chrome Add-on eingeschränkt.

frech1Wenn man dann, vielleicht weil man sich erschreckt hat, und es ja um Sicherheit geht, auf den ‚Sicherheit wieder herstellen‘ Button klickt, dann wird man auf die Webseite www.browsersicherheit.info geleitet. Hier erfährt man dann, dass

Bestimmte Erweiterungen und Add-ons können in Ihrem Browser eine Web-Seite nachträglich verändern. Diese seitenmanipulierenden Add-ons stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Sie dar!

Soweit so gut, ist ja was wahres dran, daher erhält man auch den folgenden Rat:

Sie sollten daher zu Ihrer eigenen Sicherheit alle seitenmanipulierenden Erweiterungen deinstallieren.

Praktischerweise gibt es auch eine Anleitung zum deinstallieren von Add-ons – wieder im typischen Chrome Design. Klickt man den Button an, dann erfährt man, worum es hier tatsächtlich geht, in erster Linie darum, dass die Anwender einen Adblocker installiert haben.

frech2

Klar, das schmeckt GMX nicht – aber das ist kein Grund es de Scare Ware gleich zu tun und die Nutzer – im Übrigen auch die Zahlenden – zu verunsichern. Das einzig Nette ist, dass auch vor anderen Add-ons gewarnt wird, aber das sicher nur deswegen um es nicht zu blöd aussehen zu lassen. In der Deinstallationsanleitung wird dann auch wieder explizit ein Add Blocker deinstalliert…

Und schon gar nicht dadurch, dass man die Chrome Warnung kopiert. Ziemlich mieser Zug GMX!

Die Domain ist übrigens auf 1&1 registriert, also wird es vermutlich noch andere Seiten geben, welche hier hin verweisen. Ebenso werden auch andere Browser genannt, also gehe ich mal davon aus, dass auch hier gegen die Adblocker vorgegangen werden soll.

 

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Hilfreiche Tools zur Font Auswahl für dein Blog

Das Problem kennt jeder – 20 Tausend Fonts auf dem PC – aber welchen soll ich für mein Blog / Webseite nehmen?

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Das Wichtigste am Anfang – man sollte einen Font wählen der bei den meisten Benutzern dann auch angezeigt werden kann – dazu muss der genutzte Font beim Seitenbesucher auf dem PC, Mac oder Tablet vorhanden sein, ansonsten wird der Font einfach ersetzt.
Mit einigen Fonts ist man quasi immer auf der sicheren Seite da diese mit dem Betriebssystem mitkommen und somit auf den meisten Computern vorhanden sein sollten. Eine Übersicht über den Verbreitungsgrad der verschiedenen Fonts findet ihr bei Webmasterpro.de – einen dieser Fonts wird man auf vielen Webseiten auch antreffen.

Es gibt noch einige andere Möglichkeiten wie man seinen Wunschfont für die Webseite nutzen kann ohne dass der Font auch beim Seitenbesucher installiert ist, dazu zählen cufón oder Google Web Fonts. Ich selbst nutze hier auf der Seite Google Web Fonts um meine Wunschtypografie zu erhalten.

Ein Problem bleibt bestehen – die Auswahl an Fonts – hier den passenden zu finden ist gar nicht so einfach. Mit den folgenden Tools kann man sich die Arbeit ein wenig erleichtern:

1. Typetester.org

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Hier kann man verschiedene Fonts miteinander vergleichen. Dazu hat man eine Liste mit verbreiteten Fonts oder man wählt einen der auf dem PC installierten Fonts für den Vergleich aus. Größe, Farbe, Spacing – alle diese Werte lassen sich beeinflussen.

2. STC Fontbrowser

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Mit dem STC Fontbrowser kann man sich eine Übersicht über die lokal installieren Fonts verschaffen und mit einem VorschauText verschiedene Fonts probieren. Vergleichen der Fonts geht allerdings nicht.

3. Google Web Fonts Preview

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Mit diesem Tool kann man sich zum einen einen Probetext mit den verschiedenen Google Fonts ansehen und das Aussehen (Größe, Schatten etc.) beeinflussen, zum anderen gibt es direkt dann einen Code den man zur Nutzung dieses Fonts auf seinen Webseiten einbinden kann -> sehr praktisch!

Für Chrome Browser gibt es dann noch ein richtig gutes Addon – mit diesem kann man auf jeder Webseite austesten wie verschiedene Google Fonts auf der Seite aussehen würden.
Mit dem Google Font Previewer für Chrome lässt sich somit auf deinem bestehen Blog OHNE Veränderungen am Blog selbst die verschiedenen Fonts ansehen und somit lässt sich am Besten entscheiden welcher Font zum Design passt.
So habe ich das auch auf thingybob.de gemacht und letzten Endes den Font gefunden welchen ich derzeit nutze. Ich hatte eine Liste von ca. 15 Fonts erstellt welche mir gut gefallen haben, diese habe ich dann ‘live’ mit dem Addon ausprobiert und bin am Ende bei ‘Muli’ gelandet, mir gefällts :)

Zum integrieren von Google Fonts in WordPress nutze ich ein Premium Plug-In – mit Font Uploader geht die Integration Kinderleicht von der Hand. Das Plug-In kann auch mit Fonts umgehen die nicht von Google kommen, man kann seine eigenen Fonts hochladen und im Blog einbinden, funktioniert sogar mit Internet Explorer :)

    • Alle .otf, .ttf und .eot Font Dateien werden unterstützt
    • 100% Browser kompatibel
    • Kontrolliere jeden Aspekt der Fonts auf deiner WordPress Installation
    • Größen Kontrolle für alle Elemente
    • Kompatibel mit WordPress 2.6+
    • Google WebFont Support
    • Leicht zu nutzen
    • Erweiterte Funktionen für Nutzer mit html / CSS Wissen

Na, wenn das nichts ist…. Das Plug-In kostet 10 USD für eine Installation, das sollte erschwinglich sein, besonders wenn man bedenkt wie viel Arbeit es ab nimmt.

So, nun viel Glück auf der Suche nach ‘deinem’ Font und viel Spaß beim Einbau in deine Webseite

Webmasterpro.de Fontübersicht | cufón | Google Web Fonts | Typetester.org | STC Fontbrowser | Font uploader

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Top 6 der Google Tools

Die Google Suchmaschine kennen und nutzen wir vermutlich alle. Für mich ist Google immer noch die beste Suchmaschine die es gibt, um mit den Neuerungen wie den persönlichen Blocklisten (leider derzeit immer noch nur bei google.com) wird die Nutzung immer besser.

Aber Google hat auch noch andere Produkte, und die Top 6 dieser Anwendungen möchte ich Heute vorstellen.

Habt ihr noch Google Tools gefunden die unbedingt auf diese Liste müssten? Schreibt mir doch einen Kommentar, dann schaue ich mir das an!

1. Google Apps

Mit Google Apps stellt Google eine ganze Reihe von Anwendungen zur Verfügung, Google Mail, Google Kalender, Google Text & Tabellen, Google Sites, Blogger, Adwords, Google Reader und und und… – diese sind bereits im gratis Paket enthalten, es gibt auch noch Business Optionen, diese sind dann aber kostenpflichtig per User.

Google Apps ist wirklich praktisch und zumindest die gratis Version sollte jeder abonniert haben der einen Google Account hat.

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2. Browser Size

Mit Browser Size erhalten Webseiten Betreiber ein Tool an die Hand mit dem sie auf ihre eigenen Webseiten visualisiert bekommen welche Bereiche von wie vielen Besuchern gesehen werden können (Browser-Auflösung etc.). Dadurch lassen sich schnell und einfach Möglichkeiten zur Verbesserung der Usability lernen und man kann erkennen wenn Bereiche quasi für niemanden mehr sichtbar sind.

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3. Page Speed

Wie lange dauert es bis meine Seite aufgebaut ist? Wie viele Daten werden beim Aufruf meiner Webseiten übertragen? Was kann ich verbessern?

Alle diese Fragen lassen sich leichter beantworten wenn man Page Speed von den Google Labs nutzt, hier gibt man seine URL ein und erhält eine Übersicht der Seiten Bestandteile, Ladegeschwindigkeit und einen ‘Score’ der Webseite.

Aber damit nicht genug, man erhält einen Haufen Tipps was man verbessern kann um die Ladegeschwindigkeit der Seite zu erhöhen

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Das Tool gibt es auch als Browser Erweiterung für Chrome und Firefox. Außerdem gibt es für Apache 2.2 die mod_pagespeed – diese wird dann direkt auf dem Webserver eingebunden und optimiert die Seiten direkt vom Webserver aus, dafür muss man natürlich Zugriff auf den Apachen haben.

 

4. Google Experimental LABS

Auf dieser Seite testet Google neue Ideen und Entwicklungen an denen User teilnehmen dürfen. Hier findet man so zu sagen die neuesten Errungenschaften zum selbst testen.

Derzeit könnt it +1 Button – Keyboard Shortcuts – Accessible View probieren.

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5. YouTube 3D Video Creator

du möchtest deine eigenen 3D Videos erstellen? Mit YouTube 3D Video Creator kein Problem!

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Naja, stimmt nur bedingt, man muss mit 2 Videokameras nebeneinander aufnehmen, dann kann man mit dem Creator daraus 3D Video erstellen. Die Videos werden auf YouTube geladen und dann dort in 3D konvertiert. Sieht mir noch ein wenig nach Kinderschuhen aus, kann aber ja noch was werden :)

 

6. Google API Periodensystem

Du bist ein Entwickler um möchtest dir einen Überblick über die vielen Google APIs verschaffen und die für dich wichtige finden? Dann ist das Google APIs & Developers Products Periodensystem die richtige Anlaufstelle, hier findest du – nach Themenen sortiert – eine Übersicht über alle verfügbaren APIs.

thingybob-Google-APIs-Developer-Products

Google Apps | Browser Size | Page Speed Online Chrome Firefox Apache 2.2 | Experimentals | YouTube 3D | Google APIs

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