Microsoft Edge schneidet olle Zöpfe ab

Hut ab, der Internet Explorer erhält nicht nur einen neuen Name ‚Edge‘ sowie ein neues Logo, sondern Microsoft scheint mit der großen Schere dran gegangen zu sein und schneidet einige olle Zöpfe mit dem neuen Browser ab.

Es wird kein ActiveX und kein VBScript mehr geben….

Saying goodbye to ActiveX, VBScript, attachEvent

.. und weitere Technologien fliegen direkt mit raus.

Insgesamt werden über 220 Tausend Code Zeilen entfernt und über 300 Tausend neue hinzu kommen.

edge code
Foto: Microsoft

Insgesamt fällt eine ganze Menge Rückwärtskompatibilität mit alten Internet Explorer Funktionen weg, proprietäre Microsoft CSS Eigenschaften werden nur noch zu einem Bruchteil verstanden.

Bin mal gespannt, wie sich Edge im Vergleich zu den anderen Browsern schlagen wird, könnte ja eine spannende Sache werden!

Wer testen möchte kann das (unter anderem) mit Azure RemoteApp und einem live.com Account machen, dazu besucht ihr die modern.ie Seite und meldet euch dort an. Ihr installiert die Azure RemoteApp (im Prinzip ein Remote Desktop) und könnte dann euren Edge Test starten. Allerdings scheint, entgegen dem Microsoft Blog, dort derzeit noch kein Edge installiert zu sein, wird sich wohl in Kürze ändern.

VIA

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GMX – sehr freche Aktion gegen Ad-Blocker

Wenn man die Webseite von GMX (mit Chrome) besucht, dann wird oben eine Warnung im typischen Chrome Design eingeblendet:

GMX: Die Sicherheit der Seite wird durch ein Chrome Add-on eingeschränkt.

frech1Wenn man dann, vielleicht weil man sich erschreckt hat, und es ja um Sicherheit geht, auf den ‚Sicherheit wieder herstellen‘ Button klickt, dann wird man auf die Webseite www.browsersicherheit.info geleitet. Hier erfährt man dann, dass

Bestimmte Erweiterungen und Add-ons können in Ihrem Browser eine Web-Seite nachträglich verändern. Diese seitenmanipulierenden Add-ons stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Sie dar!

Soweit so gut, ist ja was wahres dran, daher erhält man auch den folgenden Rat:

Sie sollten daher zu Ihrer eigenen Sicherheit alle seitenmanipulierenden Erweiterungen deinstallieren.

Praktischerweise gibt es auch eine Anleitung zum deinstallieren von Add-ons – wieder im typischen Chrome Design. Klickt man den Button an, dann erfährt man, worum es hier tatsächtlich geht, in erster Linie darum, dass die Anwender einen Adblocker installiert haben.

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Klar, das schmeckt GMX nicht – aber das ist kein Grund es de Scare Ware gleich zu tun und die Nutzer – im Übrigen auch die Zahlenden – zu verunsichern. Das einzig Nette ist, dass auch vor anderen Add-ons gewarnt wird, aber das sicher nur deswegen um es nicht zu blöd aussehen zu lassen. In der Deinstallationsanleitung wird dann auch wieder explizit ein Add Blocker deinstalliert…

Und schon gar nicht dadurch, dass man die Chrome Warnung kopiert. Ziemlich mieser Zug GMX!

Die Domain ist übrigens auf 1&1 registriert, also wird es vermutlich noch andere Seiten geben, welche hier hin verweisen. Ebenso werden auch andere Browser genannt, also gehe ich mal davon aus, dass auch hier gegen die Adblocker vorgegangen werden soll.

 

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Hilfreiche Tools zur Font Auswahl für dein Blog

Das Problem kennt jeder – 20 Tausend Fonts auf dem PC – aber welchen soll ich für mein Blog / Webseite nehmen?

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Das Wichtigste am Anfang – man sollte einen Font wählen der bei den meisten Benutzern dann auch angezeigt werden kann – dazu muss der genutzte Font beim Seitenbesucher auf dem PC, Mac oder Tablet vorhanden sein, ansonsten wird der Font einfach ersetzt.
Mit einigen Fonts ist man quasi immer auf der sicheren Seite da diese mit dem Betriebssystem mitkommen und somit auf den meisten Computern vorhanden sein sollten. Eine Übersicht über den Verbreitungsgrad der verschiedenen Fonts findet ihr bei Webmasterpro.de – einen dieser Fonts wird man auf vielen Webseiten auch antreffen.

Es gibt noch einige andere Möglichkeiten wie man seinen Wunschfont für die Webseite nutzen kann ohne dass der Font auch beim Seitenbesucher installiert ist, dazu zählen cufón oder Google Web Fonts. Ich selbst nutze hier auf der Seite Google Web Fonts um meine Wunschtypografie zu erhalten.

Ein Problem bleibt bestehen – die Auswahl an Fonts – hier den passenden zu finden ist gar nicht so einfach. Mit den folgenden Tools kann man sich die Arbeit ein wenig erleichtern:

1. Typetester.org

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Hier kann man verschiedene Fonts miteinander vergleichen. Dazu hat man eine Liste mit verbreiteten Fonts oder man wählt einen der auf dem PC installierten Fonts für den Vergleich aus. Größe, Farbe, Spacing – alle diese Werte lassen sich beeinflussen.

2. STC Fontbrowser

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Mit dem STC Fontbrowser kann man sich eine Übersicht über die lokal installieren Fonts verschaffen und mit einem VorschauText verschiedene Fonts probieren. Vergleichen der Fonts geht allerdings nicht.

3. Google Web Fonts Preview

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Mit diesem Tool kann man sich zum einen einen Probetext mit den verschiedenen Google Fonts ansehen und das Aussehen (Größe, Schatten etc.) beeinflussen, zum anderen gibt es direkt dann einen Code den man zur Nutzung dieses Fonts auf seinen Webseiten einbinden kann -> sehr praktisch!

Für Chrome Browser gibt es dann noch ein richtig gutes Addon – mit diesem kann man auf jeder Webseite austesten wie verschiedene Google Fonts auf der Seite aussehen würden.
Mit dem Google Font Previewer für Chrome lässt sich somit auf deinem bestehen Blog OHNE Veränderungen am Blog selbst die verschiedenen Fonts ansehen und somit lässt sich am Besten entscheiden welcher Font zum Design passt.
So habe ich das auch auf thingybob.de gemacht und letzten Endes den Font gefunden welchen ich derzeit nutze. Ich hatte eine Liste von ca. 15 Fonts erstellt welche mir gut gefallen haben, diese habe ich dann ‘live’ mit dem Addon ausprobiert und bin am Ende bei ‘Muli’ gelandet, mir gefällts :)

Zum integrieren von Google Fonts in WordPress nutze ich ein Premium Plug-In – mit Font Uploader geht die Integration Kinderleicht von der Hand. Das Plug-In kann auch mit Fonts umgehen die nicht von Google kommen, man kann seine eigenen Fonts hochladen und im Blog einbinden, funktioniert sogar mit Internet Explorer :)

    • Alle .otf, .ttf und .eot Font Dateien werden unterstützt
    • 100% Browser kompatibel
    • Kontrolliere jeden Aspekt der Fonts auf deiner WordPress Installation
    • Größen Kontrolle für alle Elemente
    • Kompatibel mit WordPress 2.6+
    • Google WebFont Support
    • Leicht zu nutzen
    • Erweiterte Funktionen für Nutzer mit html / CSS Wissen

Na, wenn das nichts ist…. Das Plug-In kostet 10 USD für eine Installation, das sollte erschwinglich sein, besonders wenn man bedenkt wie viel Arbeit es ab nimmt.

So, nun viel Glück auf der Suche nach ‘deinem’ Font und viel Spaß beim Einbau in deine Webseite

Webmasterpro.de Fontübersicht | cufón | Google Web Fonts | Typetester.org | STC Fontbrowser | Font uploader

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Top 6 Mobile Themes und Plug-Ins für WordPress

Immer mehr User surfen mobil – mit Handy, iPad, Tablet PC – auch auf deinem Blog wirst du viele Besucher sehen welche mit einem mobilen Endgerät deine Seite besuchen. Daran ist logischerweise nix verkehrt, aber in der Regel ist die Auflösung dieser Geräte nicht wirklich kompatibel mit deinem WordPress Theme.
Bei thingbob.de habe ich z.B. eine Breite von 610 Pixel für den Textbereich, dass passt kaum auf ein Handydisplay. Dadurch wird es schwer die Seiten ordentlich zu lesen wenn man mit dem Handy auf die Seiten geht.

Diesen Zustand kann man relativ einfach beheben, man setzt für die mobilen Geräte ein anderes Theme ein – am Sinnvollsten eins welches auf die mobilen Geräte abgestimmt ist. Das kann man manuell machen, oder aber über ein Plug-In.
Heute möchte ich euch die Top 6 der Plug-Ins und Themes vorstellen um eure Seiten auch auf Handys gut zu präsentieren.

1. WPtouch Pro 2.1 (Premium) – Plug-In

thingybob-wptouchproMit WPTouch Pro 2.1 erhält man ein Premium Plug-In welches alles bietet was man für einen professionellen Mobilen Auftritt benötigt. Dieses kostenpflichtige Plug-In gibt es ab 39 USD für eine Seite bis zu 199 USD für unlimitierte Seiten. WPTouch Pro unterstützt alle Mobilen Geräte (inkl. iPad), kann mit WordPress 3.0 Menüs umgehen, man kann Child Themes anlegen (und somit seinen eigenen Look umsetzen), es gibt die Möglichkeit eigene Icons zu verwenden, das Plug-In ist Multilingual und und und.
Es gibt auch eine gratis Version (WPtouch 1.9) welcher einige Features fehlen. Ich habe auf thingybob.de mit der gratis Version angefangen, diese funktioniert schon richtig gut, aber ich habe mich dann entschlossen die Pro Version zu nutzen. Hier kann man doch wesentlich mehr konfigurieren.
Das Plug-In funktioniert auch mit Caching Plug-Ins – für W3 Total Cache gibt es für die Einrichtung auch eine ziemliche gute Anleitung.
WPTouch pro erhält von mir Heute Platz 1 und eine eindeutige Empfehlung

2.  WordPress Mobile Theme

thingybob-mobile-theme-wordpressWordPress Mobile Theme ist – wie der Name schon andeutet – ein Theme welches für mobile Geräte optimiert ist. Die Thumbnails werden bei diesem Theme automatisch generiert, man kann sich in den Theme Optionen eine Farbe auswählen und die Breite nach Wunsch einstellen.

Der klare Nachteil ist, dass man hierbei nur ein Theme erhält, also muss man sich um das Umschalten der Themes je nach Device selbst kümmern, bzw. man bietet gleich nur ein mobiles Theme an – ob man das möchte hängt natürlich von der Zielgruppe der Seite ab, für mich käme das nicht in Frage. Aber – das Theme ist gratis zu erhalten, jeder kann also selbst ausprobieren.

3. News Press Mobile Theme

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News Press Mobile Theme ist ein weiteres Theme – sieht schick aus, hat einige interessante Funktionen (iPhone Web Applikation, WordPress Suche, Ajax Kommentare, iPhone RSS Support, Google Ads integration …). Es gibt aber auch hier keine automatische Umschaltung zwischen normalen und mobile Theme – der User muss diese über einen Schalter auswählen.

4. Möbius Mobile Theme

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Mit dem Möbius Theme erhält man ein Theme für mobile Geräte welches auch mit einem normalen Theme kommt, die Seitendarstellung ist hier zwischen Desktop und mobilen Gerät stimmig (aber vorgegeben, man kann zwischen 3 verschiedenen Skins wählen). Das Theme ist Widget Ready, kann Twitter und Facebook Icons zeigen und läuft mit den meisten (mobilen) Browsern zusammen.

5. SOFA iBloggr Premium Theme

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Ein weiteres schickes Theme ist das SOFA iBloggr Theme ein Premium Theme welches mit 15 USD zu Buche schlägt. Dieses Theme ist für iPhone und iPod geschrieben worden, läuft natürlich auch auf anderen Geräten, aber auch hier gibt es keine automatische Umschaltung je nach Client der vom Besucher verwendet wird.

6. WP Mobile Detector – Premium Plugin

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Zum Schluss noch ein Plug-In (Premium) – WP Mobile Detector – ein 35 USD Plug-In mit einem mobilen Theme. Hier erfolgt wieder die Erkennung der mobilen Geräte automatisiert, diese Besucher erhalten das mobile Theme verpasst. Es lassen sich Plug-In typisch verschiedene Einstellungen konfigurieren, man kann z.B. andere Plugins abschalten wenn ein mobiles Gerät zum Besuch der Seite genutzt wurde. Das ist sehr hilfreich, z.B. konnte ich auf meiner Seite das ‘Follow me’ Plugin Abschalten was auf dem iPhone schon die Hälfte des Bildschirms eingenommen hatte. Geht bei WPtouch Pro im Übrigen auch. WP Mobile Detector kann nix was WPTouch nicht auch kann, der Preis ist fast der Gleiche, daher meine Empfehlung immer noch zu WPtouch – wenn man denn überhaupt Geld in ein Plug-In investieren möchte. 

WPtouch | WordPress Mobile Theme | News Press | Möbius | iBloggr | WP Mobile Detector

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WordPress Update 3.1.3 ist draussen

Es gibt ein Update für deine WordPress Installation, in Version 3.1.3 werden etliche Sicherheitslöcher gestopft:

Various security hardening by Alexander Concha.
Taxonomy query hardening by John Lamansky.
Prevent sniffing out user names of non-authors by using canonical redirects. Props Verónica Valeros.
Media security fixes by Richard Lundeen of Microsoft, Jesse Ou of Microsoft, and Microsoft Vulnerability Research.
Improves file upload security on hosts with dangerous security settings.
Cleans up old WordPress import files if the import does not finish.
Introduce “clickjacking” protection in modern browsers on admin and login pages.

Komplette Changelog findet ihr hier.
Ihr solltet, wenn möglich, das Update schnell einspielen, habe läuten gehört, dass einige der Lücken ausgenutzt werden.

Update geht am einfachsten über das Dashboard – aber auf keinen Fall vergessen vorher ein Backup zu machen, siehe auch mein Post:

Datensicherungen ja nein wie und warum

Zum automatischen Backup deiner Installation empfehle ich das Plugin BackWPup – natürlich vor dem Update installieren und dann manuell eine Sicherung fahren!

WP 3.1.3 Changelog | Datensicherungspost | BackWPup

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