Filmkritik Archive

Kino Kritik: Green Lantern

Heute läuft sie an – die Green Lantern – das neue Comic Franchise von DC und Warner. Von vielen nach dem Trailer heiß, von anderen mit Angst und Argwohn erwartet.

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Ryan Reynolds spielt den arroganten Piloten Hal Jordan – dieser wird vom Ring eines sterbenden Aliens auserwählt der Beschützer eines Sektors des Weltalls zu werden.  Außerdem gilt es noch die Welt zu retten vor Parallax dem Ultra Bösen, Beherrscher der Angst. Damit es auch der letzte Hirnlose Alien kapiert ist die Angst Gelb und der Willen der die Lantern antreibt halt Grün. Schön, mal nicht schwarz und weiß….

Die Story ist ansonsten nicht weiter erwähnenswert, richtige Handlungsstränge gibt es nicht. Es werden einige Klischees ab gefrühstückt, Vater -> Sohn, Mann -> Frau, Gut -> Böse bla bla. Nix aufregendes.

Und das war auch schon das größte Manko am Film, es gibt nix was irgendwie heraus sticht. Kein Highlight, kein AHA Effekt, paar Lacher (aber verhalten), paar schicke CGI’s (aber nix Neues), das 3D war mehr so ‘Heute muss es halt 3D sein – also machen wir es 3D’, hätte man auch gut drauf verzichten können. Das wo man hätte Punkten können – die ‘Green Lantern Special Moves’ so zu sagen – da wurde völlig versagt, 4 oder 5 langweilige Ideen wie die Hot Wheels Bahn um den Hubschrauber Absturz zu verhindern… Gähn.
Ich bin mir sicher, dass der Stoff wesentlich mehr hergeben hätte als Bond Macher Martin Campell hier präsentiert. Echt Schade, besonders weil man es nicht lassen konnte und im Abspann auf den zweiten Teil hinweisen musste.

Was mir auch aufgefallen ist, dass es keinen eigenen Score gibt, so eine Musike die einem in den Kopf gehämmert wird und dort auch bleibt. Eine Green Lantern Erkennungsmelodei, nix, nada, nothing.

Der Film war nicht wirklich schlecht, aber alles wirkte so weichgespült, lauwarm angerichtet, Lari Fari das man nach dem Kino dachte man hätte auch gut auf das Video warten können.

Sucker Punch Review

Absolut unrealistisch, brutal zusammengewürfelt, unverständlich, surreal und chaotisch. Das ist Sucker Punch, der neue Zack Snyder Film.

Mit einem Wort: GEIL

10 Sekunden nach dem Filmbeginn hatte ich schon die erste Gänsehaut und die hielt erst mal 5 Minuten an. ‘Sweet Dreams’ gesungen von Hauptdarstellerin Emily Browning – dazu abartig fette Bilder – da hatte der Film mich…

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Die Story ist nicht der Rede wert. Junge Frau kommt in die Anstalt und versucht über eine/ihre Traumwelt aus der Anstalt zu entkommen. Das war’s schon.
So dünn die Story – so gewaltig ist der visuelle Hammer den man uns da in den Kopf zimmert.
Zack Snyder und Larry Fong (Kamera) – das geht scheinbar. Nach Watchmen und 300 – die ich optisch auch schon super fand – ballern die beiden hier wieder Szenen auf die Leinwand die einem Stellenweise den Atem stocken lassen. Ich als Fotografiker würde mir wünschen solche Bilder bannen zu können.

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Die Optik und der Stil sind genial, die (manchmal übertriebene) CGI passt sich gut ins Bild,  – und die Komposition der Szenen stimmt.
Der Stil wechselt sehr häufig im Film. Dreckig, Dunkel, hart und fast monochrom sind der Start und die Anstalt. Bunt, weich, überzeichnet und Moulin Rouge mäßig ist das Theater. Die Tanzträume sind martialisch, kalt oder heiß und völlig überzogen und überzeichnet. Eben genial – habe ich die Nazi Zombies erwähnt?

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Ich fand das Acting gut – einen Oscar wird’s wohl nicht dafür geben, aber Emiliy Browning und Jena Malone fand ich super, die Darstellung war überzeugend und optisch sind Beide auch was fürs Auge. Richtig schlecht war keiner – und da ich nicht in The King’s Speech war, habe ich an der Performance echt mal nix zu mosern.
5 hübsche Darstellerinnen in kurzem Lack und Leder, gespickt mit Bullet Time Action und ein bisschen Kill BIll, was will man(n) mehr für einen netten Kinoabend. Frauen wird vielleicht ob des leicht sexistischen Bildes ärgern, aber ich denke wenn man den Trailer gesehen hat, dann sollte man wissen was einen erwartet. Popcorn Kino – allzu intellektuell wird es nicht :)

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Ein wichtiger Bestandteil des Films ist neben den Bildern auch die Musik. Diese passt zu den meisten Szenen wie die Faust auf’s Auge, ‘Sweet Dreams’ hatte ich schon erwähnt –> Gänsehaut Garantie, Army of Me (Björk), Search and Destroy (Skunk Anansie), Where is my Mind? (Yoav & Emily Browning) und Asleep (Emily Browning) sollte man definitiv erwähnen, haben sie doch einen großen Anteil an der Wirkung der Film Sequenzen . Schade dass es ‘Panic Switch’ (Silversun Pickups) nur in den Trailer geschafft hat – super Stück, super CD und dafür hätte sich bestimmt eine Szene finden können!

Wenn du für nichts kämpfst – wird dich alles besiegen

Matrix meets Kill Bill meets Inception meets Watchmen + eine Priese Hooters.
Man wird diesen Film lieben oder hassen (wie die Kollegen 5 Filmfreunde) – ich fand ihn gut – daher 5 Daumen hoch von mir.

Trailer, Pics und Bewertung nach dem Break!

Resident Evil Afterlife: Alice is back

Mein Kino zeigt Resident Evil schon Heute, daher musste ich natürlich ein Ticket für die Vorstellung lösen. Ich bin ein Fan der Resident Evil Filme obwohl ich die Spiele nicht gespielt habe – bin kein Zombie Freund :)

Egal, Milla spielt mit, der Film ist in 3D, der Trailer war genial und ich habe mich richtig auf den Film gefreut. Also ins Kino – 25 Minuten Mist ansehen, paar nette Trailer (Oh – jetzt freue ich mich auf ‚Red‘ :) und los ging‘s mit Teil 4 der Resident Evil Reihe.

Wie in Teil 3 angekündigt ist Alice mit Ihren Clones zurück um Umbrella in den Allerwertesten zu treten, und um nach Überlegenden der Infektion zu suchen. Sie folgt einem Funkspruch und begibt sich auf die Suche nach ‚Arcadia‘ einem angeblich sicheren Aufenthaltsort für die nicht Infizierten. Im Prinzip ist das schon die ganze Geschichte, mehr gibt der Plot nicht her.

Die Action ist gut, der Musik Score passt super, die Story – hm – die was?, die Schauspieler sind überwiegend gut gewählt, die Plot Holes größer als die Schweiz, die Umsetzung scheint nah an den Spielen zu sein und die 3D Effekte können sich sehen lassen.

Zwei Tipps vor dem Spoiler Break:
1. Wenn du den Film ansehen willst, dann unbedingt in 3D
2. Wenn du eine Story oder Entwicklungen bei den Charakteren erwartest, dann schau besser einen anderen Film

Kino: Inception

Komme gerade aus dem Kino und habe mit Inception angesehen, den neuen Film von Christopher Nolan („The Dark Knight“ – „Batman Begins“ und einige mehr).

In der Hauprolle brilliert Leonardo Di Caprio einmal mehr. Ja, ich gebe zu ich habe Titanic gesehen und es fiel mir danach schwer einen Film mit Leo zu schauen, aber mal ehrlich er ist meiner Meinung nach ein richtig guter Schauspieler.  Man sieht es auch denke ich ganz gut an seiner Präsenz im Kino – Shutter Island läuft ja quasi auch noch.

In der Welt von Inception ist es möglich die Traumwelten zu teilen, dadurch kann man in die Träume anderer Menschen eindringen und diesen Geheimnisse zu stehlen (Extraction). Cobb (Leo DiCaprio) ist ein Meister dieser Technik, sein Job ist es eben diese Informationen für seine Auftraggeber zu beschaffen. Nachdem einer dieser Aufträge gescheitert ist heißt es für Ihnen untertauchen und ‚Arsch retten‘. Kurz bevor er sich absetzen kann erhält er ein Angebot was er schwer ausschlagen kann, bedeutet es doch die Lösung all seiner Probleme, er kann sein altes Leben zurück erhalten, allerdings zu einem hohen Risiko.

Weiter nach dem Break – SPOILERALARM!!

Filmkritik: Cloverfield

Cloverfield [Blu-ray]

Cloverfield – das hat mir so gar nichts gesagt, dann habe ich mir die Beschreibung angesehen und fühlte mich stark an Blair Witch erinnert. Zugegeben, habe ich gar nicht erst gesehen weil ich eigentlich gar nicht auf diese Art der mutwilligen Wackelkameras stehe.

Nachdem ich aber einige sehr gute Kritiken über den Film gelesen habe – entschloss ich mich für den Kauf der BluRay.

Popcorn und Wasser standen bereit, den Beamer angeworfen und die Anlage eingeschaltet und schon gings los.

Wie immer: Spoiler Alarm!