Kino: Kiss & Kill

Dank Freikarte habe ich mich heute für den vermeindlichen Frauenfilm Kiss & Kill ins Kino begeben. Der Trailer sah ganz vielversprechend aus deswegen entschloss ich mich tatsächlich den Film anzusehen. Ok, ich hätte es besser wissen können oder sollen, oder meinem Bauchgefühl trauen – aber es war ja nun mal Gratis und ich hatte gefühlt nichts besseres zu tun.

Der Film ist laut Kinowelt eine ‚actiongeladene romantische Komödie‘ – vielleicht ist das Ziel ein wenig zu hoch gesteckt und man hätte besser die Action weggelassen und versucht lediglich eine Komödie zu machen – oder man hatte genau das im Sinn und entschloss sich dann spontan (mangels fehlender Gags?) ein wenig Action rein zu mischen. Ich weiß es nicht.

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Physikalischen Server per Rsync auf einen Xen Server umziehen (P2V)

Wer sich überlegt seine Server zu virtualisieren stoßt über kurz oder lang auf folgende Frage:

Wie zur Hölle kriege ich meine Physikalischen Server nun umgezogen?

AHA – zum Glück gibt es ja Xenconvert – damit kann ich meine Maschinen migrieren – klappt auch, allerdings nur für Windows Clients  und Server. Da fällt mir ein, beim Installieren von XenServer (bis 5.6) wurde ich ja gefragt ob ich XenServer installieren oder eine vorhande Instalation umwandeln möchte, also  CD rein in die Physikalische Maschine (PM) und booten.

Das Ergebniss in den meisten Fällen dürfte sein, dass man auf einer Fehlermeldung landet welche sagt, dass ausgerechnet dein System nicht kompatibel ist, Schade auch.

Ich möchte mit diesem Post eine kleine Anleitung geben wie man mit sehr wenig Aufwand Linux Server doch umziehen kann (probiert habe ich das mit Debian und Centos).

Diese Methode kann man natürlich auch für P2P oder V2V oder für P2V nach nicht XenServern nutzen, die Anleitung muss dann entsprechend angepasst werden, das Prinzip bleibt das Gleiche.

Ich übernehme keinerlei Haftung dafür, dass diese Anleitung auf deinem Server funktioniert. Alle Änderungen welche du an deinem System vornimmst erfolgen auf dein eigenes Risiko. Wenn du nicht weißt was du machst, dann beauftrage lieber jemanden damit der sich auskennt!

Was man braucht:

  1. Natürlich einen physikalischen Server mit Linux (in meinen Fall Debian)
  2. einen XenServer Host auf dem man die Virtuelle Maschine (VM) aufsetzen kann
  3. Eine Netzwerkverbindung zwischen den beiden Servern. Das System läuft auch remote, ich empfehle dringlich doch lieber in der Nähe von der PM zu sitzen damit man bei Problemen diese auf jeden Fall erreichen kann – besonders bei Debian basierten Systemen.
  4. Root Zugriff auf die PM und XenCenter für den Zugriff auf den XenServer

Zur Transfer geht man wie folgt vor:

1. Auf der PM schaut mal sich die eingebundenen Devices an:

mount

Hier muss man sich alle Verzeichnisse notieren, welche nicht von einem lokalen Medium gemountet sind (NFS und ähnliches), diese schreibt man sich raus.

2. Da wir beide Maschinen in Runlevel 1 benötigen um den Transfer einleiten zu können müssen wir sicherstellen, dass sowohl das Netzwerk als auch SSH laufen. In der Regel sind diese Dienste im Runlevel 1 NICHT verfügbar – Ergebniss ist dann, dass die Maschine weg ist (daher besser daneben sitzen :) )

Bei Debian habe ich die Erfahrung gemacht, dass unter Umständen ein Maintenance Kennwort eingegeben werden muss, das funktioniert NUR wenn man lokal Zugriff auf den Server hat!

Bei RedHat basierten System (z.B. Centos 5) löst man das wie folgt:

chkconfig --level 1 network on
chkconfig --level 1 sshd on

bei anderen Systemen kann man das wie folgt lösen:

echo /etc/init.d/networking start >> /root/.bashrc
echo /etc/init.d/ssh start >> /root/.bashrc

Bitte beachten, dass die Daemons auch anders heißen könnten!

Wenn ihr vor der Kiste sitzt – was ich nochmals empfehlen möchte – dann könnt ihr den vorherigen Schritt sparen und die Dienste manuell starten!

3. sicher stellen, dass rsync installiert ist, das ist nicht immer der Fall!

Debian:

apt-get install rsync

Centos:

yum install rsync

Konfigurieren muss man hier nichts.

4. In Xencenter einloggen und eine VM erstellen, am Besten ist es ihr installiert hier exakt die OS Version welche ihr transferieren möchtet, also wenn die PM ein Centos 5 ist – dann erstellt eine Centos 5 VM – für Debian Etch eine Debian Etch VM etc.
Auf der VM muss mindestens so viel Speicherplatz konfiguriert werden wie auf der PM – das ist eigentlich logisch aber man weiß ja nie :)
Dennoch empfehle ich etwas mehr zu nehmen, man möchte ja auch noch neue Daten auf den Server spielen.

5. Auf der VM einloggen und sicherstellen, dass rync auch hier installiert ist.

6. VM und PM in den Runlevel 1 bringen – ACHTUNG! ab hier sind die Dienste auf der PM nicht mehr erreichbar!

Zum switchen des Runlevels auf beiden Maschinen ausführen:

init 1

dann noch die erforderlichen Dienste starten:

/etc/init.d/networking start
/etc/init.d/ssh start

7. nun werden alle Daten von der PM zur VM übertragen, wir schließen einige Verzeichnisse und Dateien aus, ansonsten schlägt der Transfer oder der Reboot fehl! Wichtig ist auch, dass alle nicht lokalen Verzeichnisse welche wir in Punkt 1. aufgeschrieben haben auch ausgenommen werden müssen, diese stehen auf der PM in init 1 nicht zur Verfügung!

Auf der VM startet wir nun den folgenden Befehl:

rsync -av --numeric-ids --delete --progress --exclude /sys --exclude /boot --exclude /dev --exclude /proc --exclude /etc/mtab --exclude /etc/fstab --exclude /etc/udev/rules.d --exclude /lib/modules PM-Servername-oder-IP:/ /

Wichtig ist, dass ganze Geraffel muss in einer Zeile stehen und den Roten Teil muss man natürlich anpassen.
Nun kann man einen (oder drei) lecker Kaffee trinken gehen, bis der Zähler am Ende auf 0 steht.

8. Fetich… nur noch die PM ausschalten:

init 0

Und die VM neu booten

reboot

Das war alles :)

Wenn man beide Maschinen weiterhin laufen haben möchte, dann muss man auf einer der Beiden die IP Adresse(n) anpassen, ansonsten gibt es Salat. Natürlich nicht vergessen darf man, dass z.B. in einem Apache Server auch die IP Adressen konfiguriert sind – diese muss man selbstverständlich alle anpassen.

Kino: Inception



Ich komme gerade aus dem Kino und habe mir 
Inception angesehen, den neuen Film von Christopher Nolan („The Dark Knight“ – „Batman Begins“ und einige mehr).

In der Hauprolle brilliert Leonardo Di Caprio einmal mehr. Ja, ich gebe zu, ich habe Titanic gesehen und es fiel mir danach schwer einen Film mit Leo zu schauen – aber mal ehrlich er ist meiner Meinung nach ein richtig guter Schauspieler.  Man sieht es auch, denke ich, ganz gut an seiner Präsenz im Kino – Shutter Island läuft ja quasi auch noch.

In der Welt von Inception ist es möglich die Traumwelten zu teilen, dadurch kann man in die Träume anderer Menschen eindringen und diesen Geheimnisse zu stehlen (Extraction). Cobb (Leo DiCaprio) ist ein Meister dieser Technik, sein Job ist es eben diese Informationen für seine Auftraggeber zu beschaffen. Nachdem einer dieser Aufträge gescheitert ist heißt es für Ihnen untertauchen und ‚Arsch retten‘. Kurz bevor er sich absetzen kann erhält er ein Angebot was er schwer ausschlagen kann, bedeutet es doch die Lösung all seiner Probleme, er kann sein altes Leben zurück erhalten, allerdings zu einem hohen Risiko.

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Filmkritik: Cloverfield

Cloverfield [Blu-ray]

Cloverfield – das hat mir so gar nichts gesagt, dann habe ich mir die Beschreibung angesehen und fühlte mich stark an Blair Witch erinnert. Zugegeben, habe ich gar nicht erst gesehen weil ich eigentlich gar nicht auf diese Art der mutwilligen Wackelkameras stehe.

Nachdem ich aber einige sehr gute Kritiken über den Film gelesen habe – entschloss ich mich für den Kauf der BluRay.

Popcorn und Wasser standen bereit, den Beamer angeworfen und die Anlage eingeschaltet und schon gings los.

Wie immer: Spoiler Alarm!