Sucker Punch Review

 

Absolut unrealistisch, brutal zusammengewürfelt, unverständlich, surreal und chaotisch. Das ist Sucker Punch, der neue Zack Snyder .

Mit einem Wort: GEIL

10 Sekunden nach dem Filmbeginn hatte ich schon die erste Gänsehaut und die hielt erst mal 5 Minuten an. ‘Sweet Dreams’ gesungen von Hauptdarstellerin Emily Browning – dazu abartig fette Bilder – da hatte der Film mich…

 

Die Story ist nicht der Rede wert. Junge Frau kommt in die Anstalt und versucht über eine/ihre Traumwelt aus der Anstalt zu entkommen. Das war’s schon.
So dünn die Story – so gewaltig ist der visuelle Hammer den man uns da in den Kopf zimmert.
Zack Snyder und Larry Fong () – das geht scheinbar. Nach Watchmen und 300 – die ich optisch auch schon super fand – ballern die beiden hier wieder Szenen auf die Leinwand die einem Stellenweise den Atem stocken lassen. Ich als Fotografiker würde mir wünschen solche Bilder bannen zu können.

Die Optik und der Stil sind genial, die (manchmal übertriebene) CGI passt sich gut ins ,  – und die Komposition der Szenen stimmt.
Der Stil wechselt sehr häufig im Film. Dreckig, Dunkel, hart und fast monochrom sind der Start und die Anstalt. Bunt, weich, überzeichnet und Moulin Rouge mäßig ist das Theater. Die Tanzträume sind martialisch, kalt oder heiß und völlig überzogen und überzeichnet. Eben genial – habe ich die Nazi Zombies erwähnt?

Ich fand das Acting gut – einen Oscar wird’s wohl nicht dafür geben, aber Emiliy Browning und Jena Malone fand ich super, die Darstellung war überzeugend und optisch sind Beide auch was fürs Auge. Richtig schlecht war keiner – und da ich nicht in The King’s Speech war, habe ich an der Performance echt mal nix zu mosern.
5 hübsche Darstellerinnen in kurzem Lack und Leder, gespickt mit Bullet Time Action und ein bisschen Kill BIll, was will man(n) mehr für einen netten Kinoabend. Frauen wird vielleicht ob des leicht sexistischen Bildes ärgern, aber ich denke wenn man den gesehen hat, dann sollte man wissen was einen erwartet. Popcorn – allzu intellektuell wird es nicht :)

Ein wichtiger Bestandteil des Films ist neben den Bildern auch die . Diese passt zu den meisten Szenen wie die Faust auf’s Auge, ‘Sweet Dreams’ hatte ich schon erwähnt –> Gänsehaut Garantie, Army of Me (Björk), Search and Destroy (Skunk Anansie), Where is my Mind? (Yoav & Emily Browning) und Asleep (Emily Browning) sollte man definitiv erwähnen, haben sie doch einen großen Anteil an der Wirkung der Film Sequenzen . Schade dass es ‘Panic Switch’ (Silversun Pickups) nur in den Trailer geschafft hat – super Stück, super CD und dafür hätte sich bestimmt eine Szene finden können!

Wenn du für nichts kämpfst – wird dich alles besiegen

Matrix meets Kill Bill meets Inception meets Watchmen + eine Priese Hooters.
Man wird diesen Film lieben oder hassen (wie die Kollegen 5 Filmfreunde) – ich fand ihn gut – daher 5 Daumen hoch von mir.

Trailer, Pics und Bewertung nach dem Break!

 

IMDB, Warner

 

2 Kommentare zu „Sucker Punch Review“

  1. Hallo,

    sehr schöne ausführliche Beschreibung, Gesamtbewertung vielleicht ein bisschen hoch – aber ansonsten sehr gut getroffen.

    Ich persönlich fand den Film recht langweilig, aber sehr schön waren die Mädels anzusehen :)

    Gruß

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