Guano Apes – Bel Air – in Köln

Heiß ersehnt und lange erwartet – das in .
Nach 8 Jahren Pause startete heute die Bel Air der Guano Apes im E-Werk in Köln.

Als aller Erstes, liebe Guano Apes – solltet ihr das lesen – wer zum Teufel hat diese Vorgruppe ausgesucht? Er möge sich echt schämen, sorry, die gingen gar nicht.
Wie hießen die? Ach keine Ahnung, lohnt sich eh nicht – ach, “22” werden schon wissen warum man das nicht Googlen kann….4 Jungs (ok, sagen wir mal 4 Personen mit 2,5 Jungs….) die scheinbar alle irgendwie das spielen was ihnen grade in den Kopf gekommen ist. Wenn man das kann, dann heißt das wohl Jazz – aber bitte nochmal, Punk mit Speed Metal und Diven Gesang – jemand möge Kotztüten reichen. Den meisten Applaus haben sie auch bekommen als sie das letzte Stück ansagte, ich denke das erklärt schon alles.
Update: hier ist ein Link zur Bandseite von 22!

Aber genug, nun zu den Guano Apes.

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14 Jahre nach ihren ersten Konzert im E-Werk sind sie nun endlich wieder zurück, bisschen älter, aber kein bisschen ruhiger – genau wie das Publikum, der Altersdurchschnitt war doch höher als früher :) Das tat der Stimmung aber überhaupt keinen Abbruch, im Gegenteil – es gab sogar wilden POGO und spätestens bei ‘Lords of the Boards’ stand niemand mehr still.

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Die Set List war stimmig, hätten für meinen Geschmack noch ein paar Ältere Stücke rein gekonnt, hier das Set:

  • Quietly
  • Oh what a night
  • You can’t stop me
  • Open your eyes
  • Pretty in Scarlet (HURRA!)
  • Fire in your Eyes (Premiere!!!)
  • She’s a killer
  • Tiger
  • All i wanna do
  • When the ships arrive
  • Fanman
  • This Time
  • Plastic Mouth Jam
  • Staring at the Sun
  • Big in Japan
  • Lords of the boards

Für den Konzert Start hätte es eigentlich etwas mehr sein dürfen, aber grade die alten Stücke haben echt gerockt und Fire in your Eyes war auch nicht uncool. Zwischen drin wurde locker geplaudert, die Stimmung schien mir echt gut zu sein und jeder war locker drauf.
Das Konzert war ausverkauft – aber ich denke da hätten noch paar Leute in die Halle gepasst – nächstes Mal besser zusammen quetschen :)

Übrigens hat der Rockpalast das Konzert aufgezeichnet, ihr könnt das also alle ansehen, ich meine am 10.11. auf WDR – bitte selbst mal nachsehen!

Alles in Allem – tolle Show!

Noch etwas… Ab 07.10. gibt es das aktuelle Album in einer limitierten quietsch grünen Version (warum heißt die dann eigentlich Gold Edition?) – hier bei Amazon direkt vorbestellen: Guano Apes – Gold Edition

Hier noch ein paar Impressionen, konnte leider nur mit der kleinen Pocket Kamera Bilder machen, aber ich hoffe mal es kommt etwas Stimmung rüber. Würde gerne mal einen Platz im Fotografen Graben kriegen :)

 

 

2 Kommentare zu „Guano Apes – Bel Air – in Köln“

  1. Hi,
    mir hat die Vorgruppe 22 gefallen! Spieltechnisch waren sie 1 A: Jeder einzelne hat sein Instrument sehr gut beherrscht, auch der Sänger seine Stimme (klar, die Stimme muss man nicht mögen, ich fand sie passend). Vom Bass-Sound hätte sich Stefan Ude eine Scheibe abschneiden können. Die Songs waren dramaturgisch prima aufgebaut und rhythmisch teilweise vertrackt, was die Sache für mich immer neu spannend machte – spannender als den anschl. Auftritt der GA, muss ich gestehen, wo der Funke nicht so übergesprungen ist, das war mir (auch vom Sound her) etwas zu „glatt“. Ansonsten hast Du dazu alles gesagt.
    Gruß
    Frank

    1. Hallo Frank, danke für deine Meinung.
      Du hast tatsächlich in gewisser weise Recht. Im Guano Apes Forum habe ich auch noch etwas mehr dazu geschrieben. Zusammengefasst denke ich, dass die 4 (jeder für sich) ganz gut waren, aber ich finde die passen nicht zusammen in eine Band :)
      Und wie Geschmäcker so sind, mal passt das mit den Rhythmus Wechseln, mal nicht. Mir hat es hier gar nicht gepasst.
      Vom Sänger habe ich (glücklicherweise??) nicht wirklich so viel gehört, der war zu leise, aber z.B. diese ‚Angel‘ Gefiepse – sorry – das passte überhaupt nicht zum vermeintlichen Stil der Band. Irgendwie konnte der Sänger sich auch nicht entscheiden ob er jetzt die Diva geben soll oder hart rüber kommen.
      Insgesamt war mir das zu viel Durcheinander, keine grade Linie.
      Musik muss mir nicht gefallen und trotzdem kann ich dem Auftritt Respekt zollen, aber hier passte nix, tut mir leid.

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