Kino.to – wie ging das eigentlich

Es ist ja scheinbar des Bloggers Thema des Tages: die Schließung von .to, die Rolle der GVU, der ominöse angebliche Hinweis der Kripo auf der Seite (mittlerweile verschwunden). Kannst du alles in meinem Post verfolgen.

Wie aber genau hat kino.to funktioniert und wer hat damit Geld verdient – und was droht den Nutzern nun für eine Strafe?

Kino.to hat Links zu Filmen, Kinofilmen und Serien zur Verfügung gestellt. Diese konnten die User anklicken und der , die Serie wurde dann zum User gestreamt. Es fand also kein herkömmlicher der Datei statt. Ob das strafbar ist oder nicht, darüber unterhalten sie die Juristen.

Da ich keiner bin halte ich mich da lieber raus, aber ich habe hier sind ein paar Links zu diesem Thema zusammen getragen auf denen du dir selbst ein Bild machen kannst:

Die meisten gehen wohl davon aus, dass in der Regel die User nicht belangt werden – aber man wird sehen wie es kommt. Derzeit scheint mir die Lage sehr unübersichtlich.

ist der Beitrag auf netzfeuilleton.de – ein anonymer Uploader erzählt wie kino.to funktioniert

Es laden regelmäßig ein paar hundert Leute Filme, Serien und Dokumentationen auf ein paar Hostingplattformen hoch. Die Links werden dann bei kino.to eingegeben und erscheinen wenig später auf der Seite.

und stellt auch klar, was er (als Uploader von Serien und Dokumentationen) im Monat so verdient hat

Mit den kino.to-Links habe ich so 1000 US-Dollar im Monat verdient.

Wie gesagt, ist ein anonymer Uploader, auch hier möge sich jeder selbst seine Gedanken zum Wahrheitsgehalt machen, allerdings scheint mir das beschriebene Verfahren schlüssig – und wenn die Summen stimmen welche kino.to angeblich verdient haben soll, dann scheinen mir auch die 1000 USD / Monat stimmig.

Was lernen wir daraus?

Wer solchen Seiten fern bleibt, der muss sich auch keine Gedanken darüber machen ob es oder illegal ist diese Seiten zu nutzen.
Nebenbei soll kino.to auch abzock Methoden auf der Seite bzw. in den Streams implementiert haben, keine Ahnung ob das stimmt, aber so verbreiten sich dann auch noch Würmer und Viren.

Dennoch sollte sich die (Film) Industrie einmal generell Gedanken zu diesem Thema machen, denn wenn eine Seite wie kino.to angeblich eine 7 stellige Summe Geld im Monat mit solch einem Angebot machen kann, und  OHNE dass man dem Nutzer dafür etwas gerechnet, dann sollte es doch eigentlich lukrativ sein, eine solche Plattform auf legal Füße zu stellen.

Lächerlich an diesen Thema finde ich, dass jetzt schon zu pro kino.to Demos aufgerufen wird und ein paar Leute so tun als würde die Welt unter gehen.

spreerecht.de | internet-law.de | ferner-alsdorf.de | lawblog.de | behrmannhaertel.de | netzfeuilleton.de

2 Kommentare zu „Kino.to – wie ging das eigentlich“

  1. „Nebenbei soll kino.to auch abzock Methoden auf der Seite bzw. in den Streams implementiert haben, keine Ahnung ob das stimmt, aber so verbreiten sich dann auch noch Würmer und Viren.“

    Was du damit meinst sind wahrscheinlich Abofallen.
    Diese haben aber in keinster Weise was mit Würmern und Trojanern zu tun, lediglich mit dem verarschen von Benutzern.

    Zum Thema Verdienst soltle man auch immer im Kopf haben das die Betreiber der Seite auch Geld ausgeben mussten (Traffic und Co.)

  2. @MrWhutsn
    Du solltest aber bedenken, dass Traffic und Server mittlerweile fast nichts mehr Kosten. Für den Ottonormal-Verbraucher klingt das teilweise viel, aber im vgl. dazu was Server noch vor 3-4 Jahren gekostet haben, ist dies Minimal.
    Du kannst davon ausgehen, dass die Betreiber von Kino.to sicherlich gut verdient haben. Laut diversen Quellen im 7-stelligen Bereich, also x.xxx.xxx! Also kann es bei 1.x oder auch 9.x liegen. Gehen wir davon aus, dass ein Ottonormal Server 100 € kostet inkl. Trafficflat. Selbst wenn das 500 Server gewesen wären, wären das lächerliche 50.000 € im vgl. zu x.xxx.xxx. Also ich denke mal, da wurde massig Geld auf „illegaler“ (können nur Anwälte und Richter entscheiden, hab von dem Zeugs wenig Ahnung) Weise verdient.

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