Resident Evil Afterlife: Alice is back

Mein zeigt Resident Evil schon Heute, daher musste ich natürlich ein Ticket für die Vorstellung lösen. Ich bin ein Fan der Resident Evil Filme obwohl ich die nicht gespielt habe – bin kein Zombie Freund :)

Egal, Milla spielt mit, der Film ist in , der Trailer war genial und ich habe mich richtig auf den Film gefreut. Also ins Kino – 25 Minuten Mist ansehen, paar nette Trailer (Oh – jetzt freue ich mich auf ‚Red‘ :) und los ging‘s mit Teil 4 der Resident Evil Reihe.

Wie in Teil 3 angekündigt ist Alice mit Ihren Clones zurück um Umbrella in den Allerwertesten zu treten, und um nach Überlegenden der Infektion zu suchen. Sie folgt einem Funkspruch und begibt sich auf die Suche nach ‚Arcadia‘ einem angeblich sicheren Aufenthaltsort für die nicht Infizierten. Im Prinzip ist das schon die ganze Geschichte, mehr gibt der Plot nicht her.

Die Action ist gut, der Score passt super, die Story – hm – die was?, die Schauspieler sind überwiegend gut gewählt, die Plot Holes größer als die Schweiz, die Umsetzung scheint nah an den Spielen zu sein und die 3D Effekte können sich sehen lassen.

Zwei Tipps vor dem Spoiler Break:
1. Wenn du den Film ansehen willst, dann unbedingt in 3D
2. Wenn du eine Story oder Entwicklungen bei den Charakteren erwartest, dann schau besser einen anderen Film

Der Film beginnt in – im Umbrella Hauptquartier. Alice’s Clones fallen ein und machen platt was platt zu machen ist, ein Klone ist dumm, daher ist es ihm wohl nachzusehen dass er rückwärts in einen Megaschacht springt und einfach weiter in die Luft ballert als wäre da ein Gegner- 3D und Slowmo – you know…

Es wird gesprengt was gesprengt werden muss – immer das Ziel im Auge ‚Albert Wesker‘ zu eliminieren. Wer das ist? Der Böse aus dem letzten Teil. Was dessen Position bei Umbrella ist? Keine Ahnung, scheint auch nicht wichtig zu sein, Hauptsache BUMMM und irgendwer muss ja schuld sein. Naja, er ist ja auch ein Übermensch, daher schafft er lässig die Flucht im Heli und hinterlässt ein großes Loch in Japan.
Die echte Alice hat den Klonen die Drecksarbeit überlassen und sich locker ebenfalls im Heli niedergelassen um Wesker den Finalen Abschied zu geben. Dieser ist auf Alice vorbereitet und injiziert ihr ein Mittel welches den T-Virus besiegt und Alice wieder zu einem normalen Menschen macht (Nein, ich frag jetzt nicht warum man das nicht über die Zombies geschüttet hat). Der Autopilot scheint auch etwas abgelenkt zu sein, jedenfalls entscheidet er sich für ein Meeting mit einem Berg und Neo Alice kann sich cooler Matrix Bullet Time 3D Action retten um dann wie Phönix aus der Asche aus den Trümmern zu steigen.

Sechs Monate später – und irgendwie von Japan nach Alaska gekommen – begibt sich Alice im Flugzeug auf die Suche nach ‚Arcadia‘ einer Stadt die auf keinem Plan steht, findet eine große Ansammlung von Flugzeugen und so nah an einander parkenden Helikopter dass sich die Rotoren hätten biegen müssen – aber keine Stadt.
Dafür wird sie von einer total verdreckten Frau angegriffen die ein hübsches Spinnendings auf der Brust hat. Da keine Stadt da ist, wird mal schnell – ohne aufzutanken – nach L.A. geflogen, natürlich nicht ohne die vorher ausgeknockte Frau so aufzuhübschen, dass eine fesche Claire daraus entsteht (Letzter Teil, die Anführerin der Überlebenden Grupp). Beim Flug über L.A. finden die beiden ein ‚Help me‘ auf einem 20 Stock Gefängnis und landen kurz entschlossen und etwas wagemutig auf dem Dach um Freundschaft mit einem Team von Überlebenden zu schließen. Dieser bunte Haufen lebt seit – keine Ahnung wie lange – in diesem Knast mit Zombies vor der Tür. Anscheinend ist denen ziemlich langweilig – zumindest hatten Sie Zeit den Knast mit einer stattlichen Anzahl von Fackeln zu dekorieren (wie zur Hölle haben die die Fackeln in 20 Meter Höhe angebracht…).

Die Gruppe hat heraus bekommen dass ‚Arcadia‘ in Wahrheit ein Schiff ist und möchte gerne hin, die Zombies scheinen irgendwie dagegen zu sein. Zumindest waren die Zombies bzw. die Majini so freundlich mit Ihrer Attacke auf den Knast zu warten bis Alice eingetroffen ist. Da die Situation Alice gegen Tausende Zombies unfair war taucht plötzlich noch der ‚Executioner‘ auf – woher der kommt? Shitegal, er hat nen Riesenhammer (in 3D!!) und klopft an die Tür.

Im Keller sitzt ein Gefangener – dieser scheint einen Fluchtweg zu kennen (ok, er hat mit ‚Prison Breake‘s wohl so seine Erfahrungen) daher wird er freigelassen und entpuppt sich auch noch als Claires Bruder, Zufälle gibt’s…

Seine Spezialeinheit hat haufenweise Waffen im leider vom Grundwasser gefluteten Keller hinterlassen, sowie ein gepanzertes Fahrzeug (wer zum Teufel hat nur den Motor ausgebaut…).
Die Waffen sollen geholt werden, also tauchen Chris, Alice und Nochwer 2 Stockwerke tief und durch ein paar Gänge – Luft holen ist was für Weicheier – um dann in den Waffenraum zu gelangen. Dem Grundwasser war es zum Glück scheinbar zu blöde auch diesen Raum zu fluten was ein echter Glücksfall für das Trio (achne, eine wurde zum Zombiehappen) war.
Die Waffen waren scheinbar wenn ich mir überlege wie mühelos Chris den riesen Rucksack auf den Rücken geschwungen hat.
Dann wurde flugs über den Lüftungsschacht – der freundlicherweise auf der anderen Seite in einen Gullideckel mündete – nach oben geflohen.
Der Motor immer noch nicht eingebaut aber dafür das Flugzeug gestohlen, daher beschloss die Gruppe durch den Tunnel der Majini in die Kanalisation und dann raus auf das Schiff zu machen.
Der Executioner hatte nun lange genug angeklopft und wollte duschen – oder Claire und Alice platt machen. Egal, die Action hier passt und jeder im Kino hat den Kopf eingezogen :)


Der Executioner frisst ein paar Münzen und entschließt sich von seinem Ableben Gebrauch zu machen. Alice, Chris und Claire schaffen es auf das Schiff – jaja, mehr sind nicht mehr übrig – und stellen fest, dass dieses leer ist aber laut Logbuch noch über 2000 Passagiere an Board haben soll. Im Lade Deck finden sich ein paar Umbrella Hinterlassenschaften wie eingelagerte Experi-Menschen (Hey K-Mart ist auch dabei), ein Haufen Kampf Helis, 2 Spaltkopf Hunde und ein angefressener Wesker (zuvor gerettet vom T-Virus – hurrah!).
Dieser hätte gerne Alice’s DNS und Chris und Claires Einlagerung. Klappt alles nicht so richtig, er wird mal wieder getötet nur um kurz danach zu fliehen und wieder (endgültig?) ausgeknipst. Die Experi-Menschen werden freigelassen und alle sind froh und glücklich – tadaa.

Oh, habe vergessen dass es noch einen Umbrella Cliffhänger für Teil 5 gibt.

Das war der Film, wie war er nun?
Irgendwie fällt mir das schwer zu sagen, der Film ist nicht schlecht, aber irgendwie zu sehr auf die 3D Action ausgelegt. Die Plot Holes bei solchen Popcorn Filmen stören mich normalerweise nicht, aber hier sind einige so groß dass es doch Stellenweise ‚too much‘ ist. Wenn Claire, nachdem Alice sie ausgeknockt hat, frisch geduscht, geschminkt und in sauberen Klamotten im Flugzeug sitzt – das geht echt nicht mehr durch.

Außerdem wird nichts im Film erklärt, das degradiert viele Elemente (Executioner) einfach zu Mitteln zum Zweck. Auf der anderen Seite ist die Action super, die 3D Effekte stimmen und die Pace passt.
Es wurde vielleicht ein bisschen zu viel Matrix eingewürzt, der Film mutet Stellenweise an wie ein 3D Remake von Matrix (Eröffnungsszene) aber Matrix war super, also lasse ich das als Zitat durchgehen.

Mein Tip: Als Fan der Alice – Afterlife unbedingt ansehen, aber bitte in 3D und vorher Gehirn abschalten!

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Trailer:

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