Kino: Inception

Ich komme gerade aus dem und habe mir Inception angesehen, den neuen von Christopher Nolan („The Dark Knight“ – „Batman Begins“ und einige mehr).

In der Hauptrolle brilliert Leonardo Di Caprio einmal mehr. Ja, ich gebe zu, ich habe Titanic gesehen und es fiel mir danach schwer einen Film mit Leo zu schauen – aber mal ehrlich er ist meiner Meinung nach ein richtig guter Schauspieler.  Man sieht es auch, denke ich, ganz gut an seiner Präsenz im Kino – Shutter Island läuft ja quasi auch noch.

In der Welt von Inception ist es möglich die Traumwelten zu teilen, dadurch kann man in die Träume anderer Menschen eindringen und diesen Geheimnisse zu stehlen (Extraction). Cobb (Leo DiCaprio) ist ein Meister dieser Technik, sein Job ist es eben diese Informationen für seine Auftraggeber zu beschaffen. Nachdem einer dieser Aufträge gescheitert ist heißt es für Ihnen untertauchen und ‚Arsch retten‘. Kurz bevor er sich absetzen kann erhält er ein Angebot was er schwer ausschlagen kann, bedeutet es doch die Lösung all seiner Probleme, er kann sein altes Leben zurück erhalten, allerdings zu einem hohen Risiko.

Weiter nach dem Break – SPOILERALARM!!

Inception - CurlingCityCobb soll für Saito diesen Job ausführen – eine Inception – das Einpflanzen eines Gedanken in den Traum eines Ziels. Saito verspricht ihm dafür die Lösung seines größten Problems, Cobb kann nicht mehr in die einreisen und seine Kinder nicht mehr sehen (hier ist für mich eine der wenigen Logik Lücken, warum lässt er seine Kinder nicht einfach mit ihrem Opa aus den schaffen).
Das einzige Problem an dem Job ist – Inceptions sind eigentlich unmöglich. Cobb ist einer der wenigen die wissen dass eine Inception sehr wohl möglich ist und so nimmer er den Job an, stellt sein Team zusammen und log geht die Action.
Wer wissen möchte ob es klappt – der Film ist gerade erst angelaufen, ihr habt genug Zeit den Film an zu sehen :)

Der Film startet als ‚Cobb‘  am Meer strandet und scheinbar nicht so weiß wo er ist.
Der Anfang des Films ist eher verwirrend und da das Thema des Films in verschachtelten Handlungsebenen spielt – hatte ich befürchtet, dass man eher nur die Hälfte versteht. Überraschenderweise ist Christopher Nolan gelungen sowohl die Geschichte spannend und stimmig zu erzählen als auch zu erklären wie diese Traumhackerei funktioniert. Im Prinzip – und das ist bei einem Sience Fiction Film eher unüblich – bleibt keine Frage offen, mir scheint, dass es kein Plothole gibt.
Einen Film in dieser Art, mit dieser Verschachtelungstiefe und mit diesem Thema gibt es bisher nicht. Christopher Nolan hat hier einmal mehr Neuland erfolgreich betreten – dieses ist ihm auch schon mit Memento hervorragend gelungen – dieser Mann hat ein Händchen für interessante Filme über die mal auch noch länger als Filmende nachdenken kann.

Die Ausstattung, der Look die Schauspieler – es gibt kaum etwas zu meckern, einige der Tricks erinnern etwas an das ‚Matrix Feeling‘ allerdings im positiven Sinne.  Der Film steigt sehr schnell in die Action ein und verliert über die recht lange Laufzeit (+150min) nicht an Tempo, die Pace nimmt bis zum Finale immer mehr zu, man vergisst zum Glück das Atmen nicht, wird aber definitiv von der Story gefesselt. Die 4 Traumebenen sind stimmig, die Auflösung – bzw. der Exit funkioniert, hier wirkt nichts unmöglich oder lächerlich.

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