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Hilfreiche Tools zur Font Auswahl für dein Blog

Das Problem kennt jeder – 20 Tausend Fonts auf dem PC – aber welchen soll ich für mein Blog / Webseite nehmen?

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Das Wichtigste am Anfang – man sollte einen Font wählen der bei den meisten Benutzern dann auch angezeigt werden kann – dazu muss der genutzte Font beim Seitenbesucher auf dem PC, Mac oder Tablet vorhanden sein, ansonsten wird der Font einfach ersetzt.
Mit einigen Fonts ist man quasi immer auf der sicheren Seite da diese mit dem Betriebssystem mitkommen und somit auf den meisten Computern vorhanden sein sollten. Eine Übersicht über den Verbreitungsgrad der verschiedenen Fonts findet ihr bei Webmasterpro.de – einen dieser Fonts wird man auf vielen Webseiten auch antreffen.

Es gibt noch einige andere Möglichkeiten wie man seinen Wunschfont für die Webseite nutzen kann ohne dass der Font auch beim Seitenbesucher installiert ist, dazu zählen cufón oder Google Web Fonts. Ich selbst nutze hier auf der Seite Google Web Fonts um meine Wunschtypografie zu erhalten.

Ein Problem bleibt bestehen – die Auswahl an Fonts – hier den passenden zu finden ist gar nicht so einfach. Mit den folgenden Tools kann man sich die Arbeit ein wenig erleichtern:

1. Typetester.org

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Hier kann man verschiedene Fonts miteinander vergleichen. Dazu hat man eine Liste mit verbreiteten Fonts oder man wählt einen der auf dem PC installierten Fonts für den Vergleich aus. Größe, Farbe, Spacing – alle diese Werte lassen sich beeinflussen.

2. STC Fontbrowser

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Mit dem STC Fontbrowser kann man sich eine Übersicht über die lokal installieren Fonts verschaffen und mit einem VorschauText verschiedene Fonts probieren. Vergleichen der Fonts geht allerdings nicht.

3. Google Web Fonts Preview

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Mit diesem Tool kann man sich zum einen einen Probetext mit den verschiedenen Google Fonts ansehen und das Aussehen (Größe, Schatten etc.) beeinflussen, zum anderen gibt es direkt dann einen Code den man zur Nutzung dieses Fonts auf seinen Webseiten einbinden kann -> sehr praktisch!

Für Chrome Browser gibt es dann noch ein richtig gutes Addon – mit diesem kann man auf jeder Webseite austesten wie verschiedene Google Fonts auf der Seite aussehen würden.
Mit dem Google Font Previewer für Chrome lässt sich somit auf deinem bestehen Blog OHNE Veränderungen am Blog selbst die verschiedenen Fonts ansehen und somit lässt sich am Besten entscheiden welcher Font zum Design passt.
So habe ich das auch auf thingybob.de gemacht und letzten Endes den Font gefunden welchen ich derzeit nutze. Ich hatte eine Liste von ca. 15 Fonts erstellt welche mir gut gefallen haben, diese habe ich dann ‘live’ mit dem Addon ausprobiert und bin am Ende bei ‘Muli’ gelandet, mir gefällts :)

Zum integrieren von Google Fonts in WordPress nutze ich ein Premium Plug-In – mit Font Uploader geht die Integration Kinderleicht von der Hand. Das Plug-In kann auch mit Fonts umgehen die nicht von Google kommen, man kann seine eigenen Fonts hochladen und im Blog einbinden, funktioniert sogar mit Internet Explorer :)

    • Alle .otf, .ttf und .eot Font Dateien werden unterstützt
    • 100% Browser kompatibel
    • Kontrolliere jeden Aspekt der Fonts auf deiner WordPress Installation
    • Größen Kontrolle für alle Elemente
    • Kompatibel mit WordPress 2.6+
    • Google WebFont Support
    • Leicht zu nutzen
    • Erweiterte Funktionen für Nutzer mit html / CSS Wissen

Na, wenn das nichts ist…. Das Plug-In kostet 10 USD für eine Installation, das sollte erschwinglich sein, besonders wenn man bedenkt wie viel Arbeit es ab nimmt.

So, nun viel Glück auf der Suche nach ‘deinem’ Font und viel Spaß beim Einbau in deine Webseite

Webmasterpro.de Fontübersicht | cufón | Google Web Fonts | Typetester.org | STC Fontbrowser | Font uploader

Neuer Look für thingybob.de

Ihr habt es gemerkt, ich habe meinem Blog einen neuen Look verpasst. Auf der stetigen Suche mein Blog zu verbessern dachte ich mir, dass ich doch nochmal etwas am Look machen sollte und möchte. Ich bin grundsätzlich Freund von dunklen Farben, aber ich fand es dann für mein Blog doch nicht mehr so wirklich passend.

thingybob-design-1So sah thingybob zuerst aus: Dunkler Hintergrund, schwarzer Background für die Posts, weiße Schrift. Das Theme ist von Themeshift.de – die Jungs haben ziemlich schicke Designs am Start, diese Preise stimmen auf jede Fälle und der Support spricht Deutsch. Wenn ich mal eine Frage oder ein Problem hatte dann wurde mir im Forum immer schnell geholfen. Ich hatte mit dem Design keine Probleme, letzten Endes war mir das für mein Blog aber insgesamt zu dunkel und zu schlecht zu lesen. Daher habe ich mich auf den Weg gemacht um ein anderes Theme zu finden.

Eigentlich bin ich ja eh immer auf der Suche nach neuen Features und Funktionen :) Ich habe mir also etliche gratis Themes angesehen, da gibt es wirklich alles was das Herz begehrt, aber ich habe das Gefühl, dass man mit einem Premium Theme besser bedient ist, z.B. der Code besser geschrieben ist.

Auch Premium Themes gibt es wie Sand am Meer, zwischen ein paar Euros und ziemlich teuer ist alles zu erhalten. Generell kann man 2 unterschiedliche Möglichkeiten finden ein Theme zu kaufen, entweder man kauft ein einzelnes Theme oder man wird Mitglied in einem der verschiedenen Themeclubs.

thingybob-design-2Ich habe mich wegen Design und Preis für  Elegant Themes – einen US Themeclub – entschieden. Für 39 USD pro Jahr erhält man Zugriff auf alle Elegant Themes Templates. Im Programm sind richtig viele gute Designs, unter anderem auch Spezial Themes wir ein Antwort Portal. Ich habe verschiedene Themes für mein Blog probiert und bin dann bei ‘Glow’ angekommen – ein schon etwas älteres Design welches aber immer noch mit Updates versehen wird. Es gibt ein Panel für die Optionen (Aussehen, welche Kategorien etc), das Designs bringt Shortcodes mit und verfügt über spezielle Widgets. Ich fand die Typografie von Glow gut und ich habe das Theme gewählt weil es mit schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund daher kam – das war ja der Grund für den Ersatz meines ersten Themes.

Alles in allem gefällt mir das Theme immer noch, aber beim Durchstöbern des Interwebs kam ich auf Mojo Themes vorbei, dort findet man auch nicht wordpress Themes sowie Plug-Ins. Ich habe mir die verschiedenen Demos angesehen und dabei Digitalis gefunden – Das Desing und die Möglichkeiten sorgten für einen echten Wow Effekt bei mir. Ich habe mir dann dieses Einzeltheme gekauft (42 USD) und als neues Layout für thingybob.de erkoren. Mit einigen Anpassungen bin ich bei dem jetzigen Aussehen angelangt. Über die Theme Optionen kann man die Farben ziemlich einfach und schnell anpassen, es gibt einige vorgefertigte Stile – diese können dann weiter angepasst werden – sehr gut zu sehen in der Digitalis Demo. Ich hatte allerdings einige Probleme weil das Theme an sich eher ein CMS WordPress Theme und der Blog nur ein Teil davon ist. Ich konnte das zwar so umstellen, dass direkt das Blog angezeigt wird, aber dann funktionierte mein mobile Theme nicht mehr. Im Mojo-Themes Forum habe ich ziemlich schnell Support erhalten und der Designer hat mir kostenfrei für mich angepasste Dateiversionen erstellt. Positiv hinzu kam, dass der Designer Deutsch spricht. Ich gebe für das Theme und für den Support doppelte Daumen hoch.

Ich hoffe das neue Aussehen gefällt euch – würde mich freuen wenn ihr einen Kommentar hinterlasst!

Themeshift | Elegant Themes | Mojo Themes | Digitalis Theme

Top 6 Mobile Themes und Plug-Ins für WordPress

Immer mehr User surfen mobil – mit Handy, iPad, Tablet PC – auch auf deinem Blog wirst du viele Besucher sehen welche mit einem mobilen Endgerät deine Seite besuchen. Daran ist logischerweise nix verkehrt, aber in der Regel ist die Auflösung dieser Geräte nicht wirklich kompatibel mit deinem WordPress Theme.
Bei thingbob.de habe ich z.B. eine Breite von 610 Pixel für den Textbereich, dass passt kaum auf ein Handydisplay. Dadurch wird es schwer die Seiten ordentlich zu lesen wenn man mit dem Handy auf die Seiten geht.

Diesen Zustand kann man relativ einfach beheben, man setzt für die mobilen Geräte ein anderes Theme ein – am Sinnvollsten eins welches auf die mobilen Geräte abgestimmt ist. Das kann man manuell machen, oder aber über ein Plug-In.
Heute möchte ich euch die Top 6 der Plug-Ins und Themes vorstellen um eure Seiten auch auf Handys gut zu präsentieren.

1. WPtouch Pro 2.1 (Premium) – Plug-In

thingybob-wptouchproMit WPTouch Pro 2.1 erhält man ein Premium Plug-In welches alles bietet was man für einen professionellen Mobilen Auftritt benötigt. Dieses kostenpflichtige Plug-In gibt es ab 39 USD für eine Seite bis zu 199 USD für unlimitierte Seiten. WPTouch Pro unterstützt alle Mobilen Geräte (inkl. iPad), kann mit WordPress 3.0 Menüs umgehen, man kann Child Themes anlegen (und somit seinen eigenen Look umsetzen), es gibt die Möglichkeit eigene Icons zu verwenden, das Plug-In ist Multilingual und und und.
Es gibt auch eine gratis Version (WPtouch 1.9) welcher einige Features fehlen. Ich habe auf thingybob.de mit der gratis Version angefangen, diese funktioniert schon richtig gut, aber ich habe mich dann entschlossen die Pro Version zu nutzen. Hier kann man doch wesentlich mehr konfigurieren.
Das Plug-In funktioniert auch mit Caching Plug-Ins – für W3 Total Cache gibt es für die Einrichtung auch eine ziemliche gute Anleitung.
WPTouch pro erhält von mir Heute Platz 1 und eine eindeutige Empfehlung

2.  WordPress Mobile Theme

thingybob-mobile-theme-wordpressWordPress Mobile Theme ist – wie der Name schon andeutet – ein Theme welches für mobile Geräte optimiert ist. Die Thumbnails werden bei diesem Theme automatisch generiert, man kann sich in den Theme Optionen eine Farbe auswählen und die Breite nach Wunsch einstellen.

Der klare Nachteil ist, dass man hierbei nur ein Theme erhält, also muss man sich um das Umschalten der Themes je nach Device selbst kümmern, bzw. man bietet gleich nur ein mobiles Theme an – ob man das möchte hängt natürlich von der Zielgruppe der Seite ab, für mich käme das nicht in Frage. Aber – das Theme ist gratis zu erhalten, jeder kann also selbst ausprobieren.

3. News Press Mobile Theme

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News Press Mobile Theme ist ein weiteres Theme – sieht schick aus, hat einige interessante Funktionen (iPhone Web Applikation, WordPress Suche, Ajax Kommentare, iPhone RSS Support, Google Ads integration …). Es gibt aber auch hier keine automatische Umschaltung zwischen normalen und mobile Theme – der User muss diese über einen Schalter auswählen.

4. Möbius Mobile Theme

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Mit dem Möbius Theme erhält man ein Theme für mobile Geräte welches auch mit einem normalen Theme kommt, die Seitendarstellung ist hier zwischen Desktop und mobilen Gerät stimmig (aber vorgegeben, man kann zwischen 3 verschiedenen Skins wählen). Das Theme ist Widget Ready, kann Twitter und Facebook Icons zeigen und läuft mit den meisten (mobilen) Browsern zusammen.

5. SOFA iBloggr Premium Theme

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Ein weiteres schickes Theme ist das SOFA iBloggr Theme ein Premium Theme welches mit 15 USD zu Buche schlägt. Dieses Theme ist für iPhone und iPod geschrieben worden, läuft natürlich auch auf anderen Geräten, aber auch hier gibt es keine automatische Umschaltung je nach Client der vom Besucher verwendet wird.

6. WP Mobile Detector – Premium Plugin

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Zum Schluss noch ein Plug-In (Premium) – WP Mobile Detector – ein 35 USD Plug-In mit einem mobilen Theme. Hier erfolgt wieder die Erkennung der mobilen Geräte automatisiert, diese Besucher erhalten das mobile Theme verpasst. Es lassen sich Plug-In typisch verschiedene Einstellungen konfigurieren, man kann z.B. andere Plugins abschalten wenn ein mobiles Gerät zum Besuch der Seite genutzt wurde. Das ist sehr hilfreich, z.B. konnte ich auf meiner Seite das ‘Follow me’ Plugin Abschalten was auf dem iPhone schon die Hälfte des Bildschirms eingenommen hatte. Geht bei WPtouch Pro im Übrigen auch. WP Mobile Detector kann nix was WPTouch nicht auch kann, der Preis ist fast der Gleiche, daher meine Empfehlung immer noch zu WPtouch – wenn man denn überhaupt Geld in ein Plug-In investieren möchte. 

WPtouch | WordPress Mobile Theme | News Press | Möbius | iBloggr | WP Mobile Detector

Thingybob goes Twitter

Oh je, ich habs getan und einen Twitter Account angelegt. Ehrlich gesagt, ich muss mich wohl vom Nutzen noch überzeugen lassen :)

Vermutlich bin ich einfach auch zu alt um den Sinn von Twitter und Facebook auf den ersten Blick zu verstehen, aber ich habe gelernt, dass ich mich damit auseinander setzen sollte.

Also tue ich das nun und habe für thingybob.de einen Twitter Account eingerichtet, ihr erreicht mich jetzt in Twitter unter:

http://twitter.com/#!/thingybob_de

Würde mich freuen wenn ihr was zwitschert damit ich das alles besser verstehe :)

Sucker Punch Review

Absolut unrealistisch, brutal zusammengewürfelt, unverständlich, surreal und chaotisch. Das ist Sucker Punch, der neue Zack Snyder Film.

Mit einem Wort: GEIL

10 Sekunden nach dem Filmbeginn hatte ich schon die erste Gänsehaut und die hielt erst mal 5 Minuten an. ‘Sweet Dreams’ gesungen von Hauptdarstellerin Emily Browning – dazu abartig fette Bilder – da hatte der Film mich…

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Die Story ist nicht der Rede wert. Junge Frau kommt in die Anstalt und versucht über eine/ihre Traumwelt aus der Anstalt zu entkommen. Das war’s schon.
So dünn die Story – so gewaltig ist der visuelle Hammer den man uns da in den Kopf zimmert.
Zack Snyder und Larry Fong (Kamera) – das geht scheinbar. Nach Watchmen und 300 – die ich optisch auch schon super fand – ballern die beiden hier wieder Szenen auf die Leinwand die einem Stellenweise den Atem stocken lassen. Ich als Fotografiker würde mir wünschen solche Bilder bannen zu können.

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Die Optik und der Stil sind genial, die (manchmal übertriebene) CGI passt sich gut ins Bild,  – und die Komposition der Szenen stimmt.
Der Stil wechselt sehr häufig im Film. Dreckig, Dunkel, hart und fast monochrom sind der Start und die Anstalt. Bunt, weich, überzeichnet und Moulin Rouge mäßig ist das Theater. Die Tanzträume sind martialisch, kalt oder heiß und völlig überzogen und überzeichnet. Eben genial – habe ich die Nazi Zombies erwähnt?

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Ich fand das Acting gut – einen Oscar wird’s wohl nicht dafür geben, aber Emiliy Browning und Jena Malone fand ich super, die Darstellung war überzeugend und optisch sind Beide auch was fürs Auge. Richtig schlecht war keiner – und da ich nicht in The King’s Speech war, habe ich an der Performance echt mal nix zu mosern.
5 hübsche Darstellerinnen in kurzem Lack und Leder, gespickt mit Bullet Time Action und ein bisschen Kill BIll, was will man(n) mehr für einen netten Kinoabend. Frauen wird vielleicht ob des leicht sexistischen Bildes ärgern, aber ich denke wenn man den Trailer gesehen hat, dann sollte man wissen was einen erwartet. Popcorn Kino – allzu intellektuell wird es nicht :)

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Ein wichtiger Bestandteil des Films ist neben den Bildern auch die Musik. Diese passt zu den meisten Szenen wie die Faust auf’s Auge, ‘Sweet Dreams’ hatte ich schon erwähnt –> Gänsehaut Garantie, Army of Me (Björk), Search and Destroy (Skunk Anansie), Where is my Mind? (Yoav & Emily Browning) und Asleep (Emily Browning) sollte man definitiv erwähnen, haben sie doch einen großen Anteil an der Wirkung der Film Sequenzen . Schade dass es ‘Panic Switch’ (Silversun Pickups) nur in den Trailer geschafft hat – super Stück, super CD und dafür hätte sich bestimmt eine Szene finden können!

Wenn du für nichts kämpfst – wird dich alles besiegen

Matrix meets Kill Bill meets Inception meets Watchmen + eine Priese Hooters.
Man wird diesen Film lieben oder hassen (wie die Kollegen 5 Filmfreunde) – ich fand ihn gut – daher 5 Daumen hoch von mir.

Trailer, Pics und Bewertung nach dem Break!