PageSpeed Archive

Top 6 der Google Tools

Die Google Suchmaschine kennen und nutzen wir vermutlich alle. Für mich ist Google immer noch die beste Suchmaschine die es gibt, um mit den Neuerungen wie den persönlichen Blocklisten (leider derzeit immer noch nur bei google.com) wird die Nutzung immer besser.

Aber Google hat auch noch andere Produkte, und die Top 6 dieser Anwendungen möchte ich Heute vorstellen.

Habt ihr noch Google Tools gefunden die unbedingt auf diese Liste müssten? Schreibt mir doch einen Kommentar, dann schaue ich mir das an!

1. Google Apps

Mit Google Apps stellt Google eine ganze Reihe von Anwendungen zur Verfügung, Google Mail, Google Kalender, Google Text & Tabellen, Google Sites, Blogger, Adwords, Google Reader und und und… – diese sind bereits im gratis Paket enthalten, es gibt auch noch Business Optionen, diese sind dann aber kostenpflichtig per User.

Google Apps ist wirklich praktisch und zumindest die gratis Version sollte jeder abonniert haben der einen Google Account hat.

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2. Browser Size

Mit Browser Size erhalten Webseiten Betreiber ein Tool an die Hand mit dem sie auf ihre eigenen Webseiten visualisiert bekommen welche Bereiche von wie vielen Besuchern gesehen werden können (Browser-Auflösung etc.). Dadurch lassen sich schnell und einfach Möglichkeiten zur Verbesserung der Usability lernen und man kann erkennen wenn Bereiche quasi für niemanden mehr sichtbar sind.

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3. Page Speed

Wie lange dauert es bis meine Seite aufgebaut ist? Wie viele Daten werden beim Aufruf meiner Webseiten übertragen? Was kann ich verbessern?

Alle diese Fragen lassen sich leichter beantworten wenn man Page Speed von den Google Labs nutzt, hier gibt man seine URL ein und erhält eine Übersicht der Seiten Bestandteile, Ladegeschwindigkeit und einen ‘Score’ der Webseite.

Aber damit nicht genug, man erhält einen Haufen Tipps was man verbessern kann um die Ladegeschwindigkeit der Seite zu erhöhen

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Das Tool gibt es auch als Browser Erweiterung für Chrome und Firefox. Außerdem gibt es für Apache 2.2 die mod_pagespeed – diese wird dann direkt auf dem Webserver eingebunden und optimiert die Seiten direkt vom Webserver aus, dafür muss man natürlich Zugriff auf den Apachen haben.

 

4. Google Experimental LABS

Auf dieser Seite testet Google neue Ideen und Entwicklungen an denen User teilnehmen dürfen. Hier findet man so zu sagen die neuesten Errungenschaften zum selbst testen.

Derzeit könnt it +1 Button – Keyboard Shortcuts – Accessible View probieren.

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5. YouTube 3D Video Creator

du möchtest deine eigenen 3D Videos erstellen? Mit YouTube 3D Video Creator kein Problem!

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Naja, stimmt nur bedingt, man muss mit 2 Videokameras nebeneinander aufnehmen, dann kann man mit dem Creator daraus 3D Video erstellen. Die Videos werden auf YouTube geladen und dann dort in 3D konvertiert. Sieht mir noch ein wenig nach Kinderschuhen aus, kann aber ja noch was werden :)

 

6. Google API Periodensystem

Du bist ein Entwickler um möchtest dir einen Überblick über die vielen Google APIs verschaffen und die für dich wichtige finden? Dann ist das Google APIs & Developers Products Periodensystem die richtige Anlaufstelle, hier findest du – nach Themenen sortiert – eine Übersicht über alle verfügbaren APIs.

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Google Apps | Browser Size | Page Speed Online Chrome Firefox Apache 2.2 | Experimentals | YouTube 3D | Google APIs

W3 Total Cache–WordPress Speedup

Wir alle wollen, dass unsere Webseiten schnell laden. Dazu gibt es für WordPress etliche Plug-Ins – z.B. verschiedene Cache Module, eins davon hatte ich schon einmal vorgestellt (Webo). Ich habe Webo lange genutzt und hatte sehr gute Ergebnisse bei PageSpeed und  YSlow erhalten. Dem gegenüber standen einige Probleme mit JavaScript und CSS. Hier kann man etliche Einstellungen verändern und somit lassen sich auch einige Probleme lösen. Mit WordPress 3.1 liefen meine Seiten dann mit Webo allerdings gar nicht mehr. Außerdem hinterließen die Webseiten von Webo irgendwie immer ein komisches Gefühl, kann ich nicht anders beschreiben und ist vermutlich auch ungerecht.

Ich habe mich dann auf die Suche nach einen anderen Cache System begeben und einige Ausprobiert. Unter anderem W3 Total Cache – dieses Plug-In hat etliche Einstellmöglichkeiten und wird von einer Menge WordPress Nutzer sehr empfohlen. Und da Millionen Fliegen bekanntlich nicht irren können…. :)

Auf jeden Fall läuft dieses Blog seit einigen Wochen mit W3 Total Cache und die Geschwindigkeit hat sich wirklich spürbar verbessert. Installiert wird das Plug-In wie gewohnt direkt aus WordPress heraus, danach erhält man ein umfangreiches Admin Widget für die Einstellungen.
Man kann verschiedene Cache Funktionen in W3 nutzen, Page Cache, Minify, Database Cache, Object Cache und Browser Cache lassen sich alle getrennt voneinander aktivieren und parametrieren. Selbst mit den Grundeinstellungen lassen sich gute Ergebnisse erreichen.

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Zu den verschiedenen Cache Optionen lassen sich verschieden Cache Methoden auswählen, so kann man auf die Disk cachen, aber auch in den Speicher – oder in APC, eAccelerator, XCache oder Wincache – wenn diese denn auf dem Server installiert sind.
Ich nutze den Disk Cache und bin damit sehr zufrieden.

Derzeit habe ich die Module Page Cache, Object Cache, Minify und Browser Cache aktiviert, auf den Database Cache habe ich verzichtet (Grundlos so zu sagen). Dort habe ich einige der Parameter verändert, solange bis ich eine gute Ladezeit und somit Webseiten Performance erreicht. Es gibt aber noch einige Einstellungen für mich zum Experimentieren.

Die Ladezeit der Seiten ist von 10 Sekunden auf 2.5 Sekunden geschrumpft, die Nutzung des Browser Caches tut beim Seiten Reload ihr übriges.

W3 Total Cache bietet noch einige andere interessante Optionen, so kann man z.B. ein CDN über W3 einbinden und aktivieren, W3 bietet dann die Möglichkeit die Dateien für das CDN automatisch auf das CDN zu laden und bindet diese dann entsprechend in die Webseiten ein. Derzeit werden 8 verschiedene CDNs unterstützt, unter anderem Amazon S3 und Rackspace. Diese beiden habe ich ausprobiert, der Upload der Dateien war Anfangs etwas problematisch. Außerdem hat mich gestört, dass sämtliche Themes hochgeladen wurden und nicht nur das aktive. Dadurch wird etliches Zeug auf das CDN geladen was man sich sparen könnte. Nun ist das allerdings auch Mengenmäßig nicht so die Masse, dass es arg ins Geld gehen würde.

Eine weiter Option ist die Nutzung von Cloudflare – auch ein CDN und gleichzeitig ein Security Werkzeug. Ich habe mir Cloudflare angesehen und mich dann für mein Blog dazu entschlossen dieses zu nutzen, statt typischen CDN was ich für mich etwas oversized fand. Über Cloudflare berichte ich getrennt, ist eine interessante Angelegenheit.

Mein PageSpeed ist von 62 auf 77 von 100 gestiegen, YSlow ging auch hoch. Die genauen Werte werde ich im Cloudflare Post schreiben.

W3 Total Cache ist auch von mir auf jeden Fall eine Empfehlung wert, das Plug-In ist leicht ein zu richten und bietet wirklich viel dafür dass es nix kostet. Jeder WordPress Blogger sollte die Nutzung eines Cache Plug-Ins überlegen und W3 Total Cache auf jeden Fall in die engere Wahl ziehen.